Zu Hause bei der ROGUE Crew

ROGUE und JaJapami

Seit drei Tagen wohnen wir bei den Tuckers. Wir haben zusammen den Atlantik überquert, unsere fünf Jungs sind gemeinsam durch die Inselwelt der Ostkaribik getobt und 2018, im Mai, lagen wir ein letztes Mal gemeinsam vor Anker in der Dominikanischen Republik. ROGUE ist damals recht zügig in den Pazifik gesegelt und war nach eineinhalb Jahren Gesammtreisezeit zurück in ihrem Heim an der Ostküste der Nordinsel.

Happy Helloween: zu ersten Mal machen unsere Jungs Trick or Treat

Jetzt, nach so langer Zeit, sind wir tatsächlich hier bei ihnen und es fühlt sich so richtig familiär an! Das Haus liegt an einem kleinem Meeresarm, vom Garten geht ein Steg ab, an dem das Boot der Eltern liegt. Ringsum Natur pur und vereinzelte Nachbarn. Was für ein Fleckchen Erde zum Leben!

Die Natur hier, überrascht mich in wenig. Ich hatte sie nicht so — europäisch erwartet. Im grünen Rasen unter den Eichen blühen die Gänseblümchen, Butterblumen und Löwenzahn und dazwischen hüpfen Spatzen und Amseln. Die Vorgärten sind mit den selben Ziersträuchern und Frühjahrsblumen bepflanzt wie daheim und vor dem Haus schwimmen die Stockenten. Ein oberflächlicher Blick auf die Landschaft, könnte einen vermuten lassen, durchs Sauerland oder durch Bremen zu stromern.

Schaut man allerdings genauer hin und fährt und wandert durchs Outback, sieht man die Ursprüngliche Vegetation, die geprägt ist durch mächtige, endemische Kiefern und Baumfarne.

Die Baumfarne finden sich auch in Polynesien, aber nicht in so gigantischen Ausmaßen! Wir sind durch ganze Wälder gelaufen, die ihre Kronen in bestimmt sieben Metern Höhe ausbreiteten. Sehr faszinierende Gewächse.

Was einem hier, im wahrsten Sinne des Wortes, noch in die Augen sticht, ist die Sonne! Wir sind lange am Äquator herumgesegelt und haben Monate unter der Sonne Polynesiens verbracht, aber es war niemals so klar, so stechend, wie hier. 15 Grad und eiskalter Wind, aber sobald du in die Sonne kommst, fühlst du dich wie ein Steak auf der Sizzle-Zone!

Wer den Herr der Ringe, oder den Hobbit gesehen hat, weiß wie die Landschaft hier aussieht: unendlich weite, grüne Hügel, gespickt, wahlweise mit Schafen oder Rindern. Flüsse, Schluchten und Wasserfälle neben, oder durch urtümliche, dichte Wälder. Sehr imposant!

Ein Wald aus Baumfarnen

Wie immer sind wir schneller gereist, als ich einen Blog fertig stellen kann. Mittlerweile sind wir mit einem kleinen Camper unterwegs und ich kann schon einmal verraten, dass es im nächsten Blog um menschliche Maulwürfe im heißen Sand und Hobbithöhlen gehen wird…

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