Ankunft auf Tikehau, Tuamotus

Gestern (Sonntag, 19.01.20) am sehr späten Nachmittag sind wir gerade noch eben durch den Pass vom Atoll Tikehau gefahren. Es war ziemlich wildes Wasser im Pass und die Motoren liefen fast auf Vollgas, um uns sicher und zügig durch die 150 Meter breite und 1 km lange Einfahrt, den Pass, reinzubringen. Eine halbe Stunde später wäre es wegen der einsetzenden Dämmerung zu riskant gewesen. Puh.
Wir hatten eine unangenehme Überfahrt von Papeete, anfangs mit viel Wind (6-7 Bft) und schwierigem Seegang aus verschiedenen Richtungen. Das Segeln war aber zügig, nur sehr laut und wüst. Die Nacht haben wir Beiden dann abwechselnd Wache gehabt und ein munteres Ausweichspiel mit den Squalls, teilweise auch kleinen Gewittersystemen, durchgestanden. Es war nicht schön. Am Morgen klarte es dann sofort auf, aber der Wind verließ uns ebenso nach und nach. 30 Meilen vor Tikehau am Mittag haben wir dann die Motoren mit den Segeln laufen lassen, um die Geschwindigkeit zum Ziel zu halten. Dann kam der Generator zum Einsatz…
Nach 40 Minuten hatten wir die Akkubank wieder geladen und gleichzeitig die Motoren mit 8 kW im Betrieb versorgt. Nachdem wir ihn stoppten, kochte das Kühlmittel über, oh Gott!
Nach einiger Zeit des Abkühlens und wiederholtem Entlüften des Kühlkreislaufs (der interne, nicht die Seewasserkühlung) konnten wir ihn dann immer wieder für 12-14 Minuten betreiben und eine viertel Stunde auf Abkühlen warten. So ging das für 4 Stunden, bis wir dann doch noch den Pass erreichten. Die letzten 18 Seemeilen sind wir nur motort, da der Wind genau von vor kam. In dieser Situation hätten wir uns voll auf den Generator verlassen können müssen! Schade, dass das Stück aus Deutschland uns einmal mehr im Stich gelassen hat.
Glück nur, dass die Leute von Fischer Panda inzwischen intensiv und hilfsbereit mit uns an der Problemidentifizierung,und hoffentlich bald -lösung, arbeiten. Wir sind im ständigen Kontakt! Vielen Dank in jedem Fall dafür.

Kurs Nord-Nord-Ost

Musik in der Brauerei

Endlich ist das Wetter günstig, um sich auf den Weg nach Norden zu machen. Morgen wollen wir zu den Tuamotus aufbrechen. Geplantes Ziel ist Tikehau, gleich neben Rangiroa. Dort wohnt ein Freund von Geri, mit dem wir auf der Pami schon mal nett ein Bierchen geteilt haben. Er freut sich wenn wir kommen und will gerne mit mir Tauchen gehen – also nix wie hin!

An Bord sind auch alle wieder fit. Wir hatten nämlich mit diversen Pilzen und einer heftigen Erkältung bei Ramon zu kämpfen. Nicht witzig, in dieser schwülen Hitze!

Da wir seit Wochen darauf warten, aufbrechen zu können, herrscht hier überhaupt nicht die übliche Betriebsamkeit, die wir sonst vor dem Verlassen einer Marina für längere Zeit, an den Tag legen. Der häufige Regen hat die Pami schön sauber gehalten, selbst die Fender mussten nur untenrum einmal übergewischt werden. Bei der Proviantierung fehlt auch nur das Sahnehäubchen: frisches Obst und Gemüse und natürlich Bier!

Klar, gab es auch diesmal eine last minute Reparatur. Die ist aber kaum aufgefallen, da wir eh auf günstige Winde gewartet haben. Nur etappenweise sah es so aus, als ob eine langsame UPS-Lieferung, mit einer Generatorkühlpumpe, uns aufhalten würde. Tatsächlich waren wir aber eh nicht Willens, Tahiti zu verlassen, bevor das Wetter hierfür nicht wirklich gut aus sah und so hat uns auch ein Paket, dass drei Wochen hierher gebraucht hat, nicht aufgehalten. Nun ist die Pumpe eingebaut, und wie immer hoffen wir, dass es Das nun wirklich war und auch dieses Sorgenkind nun ein für alle Mal Ruhe gibt!

Nach Norden wollen wir hauptsächlich wegen der Zyklone. Ich weiss nicht, ob dass allen klar ist: Von November bis Mai ist hier offiziell Zyklonsaison. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zyklon tatsächlich Tahiti erreicht, ist ausgesprochen gering. Dennoch, die Versicherung sagt, dass wir für Schäden eines benannten Tropischen Sturms (das heißt, wenn der Sturm stark genug ist, dass er einen Namen wie Maria oder Irma bekommt) nur nördlich von 10 Grad Süd versichert sind. „Oberhalb“ dieses versicherungsrelevanten Breitengrades, befinden sich zum Beispiel die Marquesas und natürlich auch Hawaii. Die Tuamotus Rangiroa (der Weite Himmel, das zweitgrößte Atoll unserer Erde) und Tikehau (die grob zwischen Tahiti und Marquesas liegen) hocken genau auf dem 15ten Breitengrad. Sollte uns also der Teufel einen Zyklon mit Kurs auf Französisch-Polynesien schicken, nehmen wir die Segel in die Hand und flitzen nach Norden.

Da wir aber davon ausgehen, nichts schlimmeres als heftigen Wind, verhedderte Ankerketten und Korallenschürfwunden zu erleben, freuen wir uns auf schöne Schnorcheltage in Traumhaften Atollen!

Unser schönes Tracking via Noforeignland, funktioniert leider nicht mehr. Über Satellit können und werden wir kurze Emails direkt in den Blog hochladen. So könnt ihr weiterhin unser Vorankommen, auch auf größeren Passagen, verfolgen.

Mittlerweile haben wir uns in die Brauerei verholt, für ein letztes Tahiti Bier. So denn: Prost – oder: Manuia! Auf das die nächste Nacht auf See (es wird nur eine sein bis Tikehau) eine entspannte wird!

2019 an Bord von JaJapami

JaJapami in der Lagune von Bora Bora

 Ich sitze hier und schwitze im Tropischen Sommer, obwohl noch nicht einmal die Sonne scheint. Der Himmel ist grau bedeckt und hie und da türmen sich riesige Wolkenberge. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Tropischer Sommer heißt nämlich nicht: endlich gutes Wetter; sondern Regenzeit! Und die haben wir im letzten Jahr in Panama, schon zur Genüge kennengelernt.

In Panama, genauer gesagt in Bocas del Toro, nahe der Costa Ricanischen Grenze im Atlantik, fing auch unser Jahr 2019 an. Die ersten Minuten hatte die Crew der JaJapami damit verbracht, den Marina Steg mit chinesischen Sylvester Krachern zu verkokeln und den tausenden von Seemeilen, die vor uns lagen, entgegenzublicken. Denn dies sollte das Jahr unserer Pazifiküberquerung werden!

Vor dem Aufbruch lag noch Pauls siebter Geburtstag und eine Menge Planungsarbeit. Außerdem hatten wir ganz schön Hafenfäule angesetzt und die wollte erst einmal überwunden werden. „Hafenfäule“ haben viele Blauwassersegler, die längere Zeit in einer Marina verbringen. Man merkt es immer daran, dass ständig neue Gründe auftauchen, mit dem Auslaufen noch ein paar Tage länger zu warten. Noch eine Abschiedsparty, schnell noch diese Reparatur und dann kündigte sich auch noch spontan Crew an, auf die wir natürlich warten wollten.  

Nachdem wir Jelle, den „OrangeGuyOnA Bike“ mitsamt seinem Fahrrad an Bord genommen hatten, ging es endlich los. Bei fiesestem Seegang erst einmal zur Shelter Bay Marina, an der Atlantikseite des Panamakanals. Der Ozean schien sich nicht gerade auf uns gefreut zu haben, so wie er sich in diesen ersten Segeltagen aufgeführt hat! Zum Glück wurden es auf der Strecke zu den San Blas Inseln (Kuna Yala) wesentlich besser! Bevor wir dieses südlichste Archipel von Panama erreicht hatten, gab es erst einmal ein lang ersehntes Wiedersehen mit unseren britischen Freunden von der LADY JANE. 

Gemeinsam mit Allen und Maria, Jelle und vielen anderen alten und neuen Bekannten, hatten wir eine tolle und aufregende Zeit bei den Kunas auf ihren wunderschönen, kleinen Palmeninseln: Als der Wassermacher nicht anspringen wollte, durften wir bei Freunden an Bord duschen und wurden mit Wassersäcken versorgt. Unvergesslich: Der verletzte Kuna, der sich mit der Machete in die Hand gehakt hatte und den schließlich die Pami notversorgt und zum nächsten Inselkrankenhaus gefahren hat. Jelle, der soviel lustiges Leben an Bord gebracht hat und stundenlang, mit holländischem Akzent, den Kindern Comics vorgelesen hat (ohne zu verstehen was er liest). Die Tonnen von Plastikmüll, die scheinbar aus der gesamten Karibik hier angeschwemmt wurden. Lobster und Kokosnüsse. Hühnchen mit Reis und Platanos in Palmengedeckten Strandbars. Eine lange Dingi-Irrfahrt in stockfinsterer Nacht.

Zurück in Shelter Bay Marina ging es an die letzten Vorbereitungen für den Pazifik und die Kanaldurchfahrt. Segel flicken, Crew finden, neues Kühlsystem für den Generator und die dicke Pami, für ein neues Antifouling, aus dem Wasser hieven, waren nur die großen Sachen. Wir lernten ALKYONE mit ihren 4,5 Kindern kennen und Geri klopfte eines Tages an unseren Rumpf.

Crewwechsel vor dem ultimativen Härtetest für JaJapamis Antriebssystem: Jelle setzte seine Radtour von Nordkanada nach Südchile fort, Geri zog ein und wir brachen zum Panamakanal auf. In zwei unglaublich spannenden Tagen durchquerten wir Mittelamerika und machten im Pazifik fest. Die Pami hatte den Test bestanden und die ganze Strecke, mit gutem Tempo, durchmotort!   

Es folgten noch mehr Reparaturen, zusätzliche Solarpaneele, Proviant bunkern für Monate und Cyrill kam an Bord um die Pazifikcrew komplett zu machen. Ein kurzer Zwischenstopp auf den Las Perlas, wo Geri, der Taucher, viel Mühe hatte, die alten Opferanoden an den Propellern, auszutauschen. Dann ging es endlich los! Pazifik wir kommen – auf nach Galapagos!

Quasi zum Einstieg in den Pazifik ereilt uns mal wieder ein Bootsbewohnerschicksal. Bei uns riss nicht das Segel, auch das Ruder verklemmte sich nicht und Wassereinbruch hatten wir auch nicht. Nein, wir verloren einen Propeller. Einfach so – nicht mehr da. Hatten wir auch noch nie gehört. Neptun zeigte sich davon ungerührt und als wir am 9. April den Äquator querten, erschien er tatsächlich an Bord und alle bekamen eine Pütz Äquatorwasser über den Kopf. 

Wir verbrachten sechs Wochen auf den einzigartigen Galapagos. Seelöwen, Riesenschildkröten, Meerechsen, Haie, Lavaschluchten und Opuntienwälden hielten uns in Atem. Dennoch wurde die Zeit lang, bis endlich der Ersatzpropeller den Zoll passiert hatte und angebracht werden konnte. LADY JANE, ALKYONE; SAGO; SERENITY; OLENA; BELUGA; CHASING WATERFALLS und viele andere kamen und legten wieder ab, bis endlich auch wir zu den Marquesas aufbrechen konnten.

21 Tage auf hoher See. Zwischenzeitlich sogar ziemlich hoher See! Von wegen Stiller Ozean – die Atlantiküberquerung war dagegen ein Kindergeburtstag. Dennoch war die Stimmung durchweg ziemlich gut. Wir fingen Fische, spielten viel und Geri und Cyrill liefen in der Küche zu Höchstleistungen auf, so dass alle ein paar Kilo mehr auf den Rippen hatten, als wir endlich in Nuku Hiva den Anker warfen. Natürlich gab es auch auf dieser Etappe eine größere Bootspanne. Ohne scheint es niemals und bei niemandem zu gehen!

Der Generator fiel aus. Bei einem Boot mit Elektroantrieb keine Kleinigkeit. Wir reduzierten sofort allen Stromverbrauch auf ein Minimum und stellten schon am nächsten Tag erleichtert fest, dass wir über Solar- und Regenerierungsenergie durch die Propeller, die Batterien genug laden konnten, um Kaffeemaschine und E-Herd, zumindest begrenzt, nutzen können. Da es nur noch drei Tage bis zum Ziel waren, wurde auch kein Reparaturversuch in schwerer See gestartet.

 Auf den Marquesas verbrachten wir mehrere Wochen. Der Generator war schnell wieder einsatzfähig und wir trafen viele Freunde und Bekannte wieder. Märchenhafte Dschungelinseln und schaukelige Ankerplätze prägten das Bild. Zum Baden lud das trübe Wasser leider nicht wirklich ein. So waren die Wasserratten an Bord überglücklich, als wir nach dreitägiger Überfahrt in den Tuamotus ankamen. Das Atoll Ahé war ein wunderbarer Schnorchelplatz! Wir machten unter anderem bei der Perlenfarm Kamoka fest und Geri entschied sehr spontan, hier sein Glück zu suchen – unter Wasser natürlich. Allzulange blieben wir nicht in den Tuamotus, denn wir wollten ja wiederkommen, und uns lockte ein Liegeplatzt im Hafen einer größeren Stadt. So erreichte die Pami, mit leicht reduzierter Crew, Ende Juni, nach vier Monaten auf See und am Anker, die Marina Papeete auf Tahiti.

Tahiti wurde unsere Basis, wir fühlten und fühlen uns hier wohl. Wir haben viele Touren zur Nachbarinsel Moorea unternommen und die verschiedenen Ankerplätze dort genossen. Auch die weiteren Gesellschaftsinseln bis hin zu Bora Bora, erkundeten wir in einem längeren Trip. Hier ist wirklich das sprichwörtliche Südseeparadies! Glasklare, türkisfarbene Lagunen vor kleinen Palmen- und großen Urwaldinseln. Auch JaJapami wurde noch ein bisschen verwöhnt: nötige Reparaturen, Schönheitsreparaturen und vier zusätzliche Solarpaneele. 

 Bis in den Oktober waren noch viele, befreundete Boote, mit und ohne Kinder, um uns herum. Dann wurde es leerer, denn die meisten zogen weiter nach Westen. Wir mussten uns überlegen, wo wir die Zyklonsaison verbringen wollten. Monate auf den – nördlich genug gelegenen – Marquesas, erschien uns wenig Reizvoll. Daher planten wir kurzentschlossen eine Flugreise nach Neuseeland, wo wir unter anderem auch US Visa für Hawaii erhalten konnten. Kurz vor Abflug sahen wir Geri wieder: er machte den Bootsitter für JaJapami, während wir uns bei den Kiwis rumtrieben. 

Nach vier Wochen im frühlingshaften Neuseeland, kamen wir glücklich wieder auf unserem schwimmenden Heim an und konnten in Ruhe Weihnachten vorbereiten, Geri verabschieden und schnell noch Crew aus der Schweiz einfliegen lassen. 

Weihnachten war schön, Ramon ist eingezogen und der Regen der tropischen Sommermonate auch. Über sechstausend Seemeilen haben wir im vergangenen Jahr im Kielwasser gelassen. Freud und Leid, Langeweile und Hochspannung, viele bemerkenswerte Menschen und Orte haben wir erlebt. Das neue Jahr kann kommen und danach bitte ein schönes Wetterfenster für den Weg nach Norden – auf zu neuen JaJapami-Abenteuern!

 

Weihnachten in Papeete, Tahiti

Wir haben gemütliche Weihnachten in der Marina verbracht. Viel gespielt, gebaut und gebastelt und unsere Weihnachtspalme dekoriert.

Unsere neue Crew ist angekommen. Ramon, ein junger Schweizer Biologe, passt prima zur JaJapami und will mit uns nach Hawaii. Jetzt muss nur noch das Wetter passen, dann können wir los. Vor Januar wird das aber nichts, das ist jetzt schon abzusehen. Macht aber nichts, denn hier lässt es sich, trotz Regenzeit, immer noch sehr gut aushalten!

Neuseeland ungeschminkt

Coromandel, Hot Water Beach

Menschen die sich mit einer solchen Begeisterung und Enthusiasmus in den Sand wühlen, wie sonst nur der Maulwurf Grabowsky auf einer grünen Wiese, sind total nett und witzig anzuschauen!

Es ist aber auch wirklich cool, (oder besser „heiß“) wenn sich bei Ebbe das kühle Meer zurückzieht und man die Wärme durch den Strand dringen spürt.

Eine vulkanische Quelle fließt unter dem Sand ins Meer und erwärmt einen Bereich von etlichen Quadratmetern. Man kann sich kleine Spaten mieten und damit seinen privaten Whirlpool buddeln. Oder man baut einfach eines der vielen, vorhandenen Löcher weiter aus – was den Charme hat, dass man schon vorher eine Ahnung von den lokalen Temperaturen bekommt. Die kann nämlich locker zwischen 30 und 60 Grad variieren!

Ich habe eine Gruppe Holländer gesehen, die unbedacht in eine große, freie Grube gesprungen sind und augenblicklich, laut quietschend, und mit roten Füßen und Kehrseiten, wieder raushüpften! Tja, hatte halt seinen Grund, warum dies der einzige unbesetzte Krater war… heiß, heiß, heiß!

Campiert haben wir wieder auf einem der tollen Holiday Parks, die mit Spielplätzen, Hüpfkissen und Pools, bei unseren Jungs sehr beliebt sind!

Übrigens ist das Essen hier auch ganz wunderbar: Grünlippmuscheln (eine Variante von Miesmuscheln), Austern, Lachs, Lamm natürlich und wunderbares Obst und Gemüse, sind meine Highlights.

Weiter ging’s mit einem Besuch in Hobbiton. Ja, man kann hier wirklich, als Mensch, durch das Auenland der Hobbits wandeln!

Die Filmkulisse von The Shire befindet sich auf einer Schafffarm bei Hamilton. Nachdem der Herr der Ringe abgedreht war, verfielen die Kulissen, und immer wieder sind Fans dort unerlaubt eingedrungen. Als man für den Hobbit nun wieder dort drehen wollte, hat der Farmer die Bedingung gestellt, dass die Hobbithöhlen solide und für mindestens 50 Jahre haltbar gebaut werden müssen.

Gesagt, getan und der Farmer muss nun ein reicher Mann sein, denn jährlich wird die unglaubliche Summe von mehr als 500.000 Touristen durch die kleinen Hügel geschleust, nur in Touren und die kosten mehr als 50 Euro pro Person!

Et is aber schön da, janz ehrlisch!

Und es war das beste Erlebnis bislang.

Zum Abschluss noch ein paar Kommentare zu NZ, wie wir es bislang gesehen haben. (Das heißt, der mittlere Teil der Nordinsel.)

Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön, aber auch hier wird Schafe zählen nach ein paar Tagen langweilig.

Die Kleinstädte sind leider total verbaut und ohne Charme. Überall Asphalt, keine Fußgängerzonen, reizlose Gebäude mit riesigen Reklameschildern und auch die bestbewerteten Restaurants, wirken eher wie Fastfoodbuden.

Dazu sitzt man gerne bei laufendem Motor im Wagen und telefoniert. Umweltschutz ist hier offenbar noch nicht so richtig angekommen.

Die Bungalows, oft im Kolonialstil, in denen hier viele wohnen, sind sehr niedlich, wirken aber, mit ihren super adretten Gärtchen ringsum, ehrlich gesagt ein wenig spießig. Viele Details sind total antiquiert: Einfachverglasung, keine richtige Heizung oder Isolierung, Wasserhähne in warm und kalt getrennt und nirgendwo Solarzellen – und das bei der Sonne!

Andererseits: Kiwis scheinen nie zu frieren! Flipflops, Shorts und T-Shirts, ob nun bei 13 oder 23 Grad. Alles ist cool, awesome und easy. Und alles ist sauber, vor allem die öffentlichen Toiletten, die es überall gibt! Trinkwasserspender an jeder Ecke und Tabwater überall gratis – einfach super.

Man mag mir nachsehen, wenn es ein bisschen negativ klingt. Nach einer wunderbar sonnigen Woche, regnet es seit heute Morgen ununterbrochen. Es ist wieder kühl geworden und Pauli hat sich nun auch meine Erkältung eingefangen und liegt mit leichtem Fieber im Bett. Zum Glück wusste der Käpt’n ums Wetter und hat uns in einer netten Motel-Unit auf einem schönen Campingplatz einquartiert.

Das Bier, das ich gerade bekomme, schmeckt auch hervorragend – könnte also schlimmer sein…

Und es ist eines der Ersten, die in Mehrwegflaschen angeboten wird. Sonst wird hier SEHR viel Plastik als Verpackungen genutzt, was uns auch sehr überrascht hat. Wir dachten, Deutschland sei Verpackungsmeister, aber hier ist es noch krasser. Müll wird hier teilweise getrennt, aber es gibt immer noch „land fills“ wo Müll einfach vergraben wird. Vieles scheint hier eben noch wie vor 30 oder 40 Jahren.

Nachtrag: Ein paar Tage nachdem der Blog geschrieben war, waren wir im Auckland Zoo und haben dort folgendes Schild mit einer traurigerweise unsere Eindrücke bestätigenden Botschaft gefunden:

New Zealand going naked oder 90% des ursprünglichen Waldes sind unwiederbringlich zerstört 😥

Und im Auckland Museum gab es die Nachricht, dass seit 1840 die Maori 96% (!!!) des Landes an die Einwanderer verloren haben. Es gab Ende der 1970er noch Landversteigerungen von Maori-Land. Alles ziemlich traurig.

Zu Hause bei der ROGUE Crew

ROGUE und JaJapami

Seit drei Tagen wohnen wir bei den Tuckers. Wir haben zusammen den Atlantik überquert, unsere fünf Jungs sind gemeinsam durch die Inselwelt der Ostkaribik getobt und 2018, im Mai, lagen wir ein letztes Mal gemeinsam vor Anker in der Dominikanischen Republik. ROGUE ist damals recht zügig in den Pazifik gesegelt und war nach eineinhalb Jahren Gesammtreisezeit zurück in ihrem Heim an der Ostküste der Nordinsel.

Happy Helloween: zu ersten Mal machen unsere Jungs Trick or Treat

Jetzt, nach so langer Zeit, sind wir tatsächlich hier bei ihnen und es fühlt sich so richtig familiär an! Das Haus liegt an einem kleinem Meeresarm, vom Garten geht ein Steg ab, an dem das Boot der Eltern liegt. Ringsum Natur pur und vereinzelte Nachbarn. Was für ein Fleckchen Erde zum Leben!

Die Natur hier, überrascht mich in wenig. Ich hatte sie nicht so — europäisch erwartet. Im grünen Rasen unter den Eichen blühen die Gänseblümchen, Butterblumen und Löwenzahn und dazwischen hüpfen Spatzen und Amseln. Die Vorgärten sind mit den selben Ziersträuchern und Frühjahrsblumen bepflanzt wie daheim und vor dem Haus schwimmen die Stockenten. Ein oberflächlicher Blick auf die Landschaft, könnte einen vermuten lassen, durchs Sauerland oder durch Bremen zu stromern.

Schaut man allerdings genauer hin und fährt und wandert durchs Outback, sieht man die Ursprüngliche Vegetation, die geprägt ist durch mächtige, endemische Kiefern und Baumfarne.

Die Baumfarne finden sich auch in Polynesien, aber nicht in so gigantischen Ausmaßen! Wir sind durch ganze Wälder gelaufen, die ihre Kronen in bestimmt sieben Metern Höhe ausbreiteten. Sehr faszinierende Gewächse.

Was einem hier, im wahrsten Sinne des Wortes, noch in die Augen sticht, ist die Sonne! Wir sind lange am Äquator herumgesegelt und haben Monate unter der Sonne Polynesiens verbracht, aber es war niemals so klar, so stechend, wie hier. 15 Grad und eiskalter Wind, aber sobald du in die Sonne kommst, fühlst du dich wie ein Steak auf der Sizzle-Zone!

Wer den Herr der Ringe, oder den Hobbit gesehen hat, weiß wie die Landschaft hier aussieht: unendlich weite, grüne Hügel, gespickt, wahlweise mit Schafen oder Rindern. Flüsse, Schluchten und Wasserfälle neben, oder durch urtümliche, dichte Wälder. Sehr imposant!

Ein Wald aus Baumfarnen

Wie immer sind wir schneller gereist, als ich einen Blog fertig stellen kann. Mittlerweile sind wir mit einem kleinen Camper unterwegs und ich kann schon einmal verraten, dass es im nächsten Blog um menschliche Maulwürfe im heißen Sand und Hobbithöhlen gehen wird…

It’s Kiwi like fish’n’chips

Das bemerkenswerteste an Neuseeland sind bislang eindeutig die Kiwis selbst. Nein, nicht des Landes Nationalvögel, sondern die Residents! Die Neuseeländer bezeichnen sich selbst als Kiwis und das oft und gerne in einer Art, als würde es alles erklären. „Yia, I did – I’m a Kiwi!“

Die fünf Kiwi-Arten die es gibt, ausgestellt im Museum Te Papa.

„Bungee jumping is Kiwi like fish’n’chips!“ (Bungee ist so neuseeländisch wie Fish and Chips!), ist auch so ein Spruch, den ich ausgesprochen nett fand.

Läuft man durch die beiden Großstädte Wellington oder Auckland, sieht man die Gesichter der Welt: indische, rothaarig irische, asiatische, Maori, britische, polynesische, weiße und wenige schwarze. Das ist nicht soo ungewöhnlich, aber die Leichtigkeit mit der alle durcheinander gemischt sind, das habe ich bislang noch nicht erlebt. Ein Pärchen ist mir besonders vor Augen: Sie: weiß, blond, chick-modern für Anfang Siebzig. Er: indisch, lila Turban, blaue Sonnenbrille, chicke indische Tracht, selbes Alter, beim gemütlichen Hafenspaziergang Hand in Hand. Sehr nett.

Auckland

Von Auckland nach Wellington bin ich alleine geflogen und habe mir natürlich Busse statt Taxis gesucht. Überall waren alle sehr hilfsbereit, haben mir den Weg gewiesen, bestätigt, dass das Wetter für die Jahreszeit wirklich ungewöhnlich kalt und windig ist, und ein wenig geplauscht. Morgens um 9 Uhr war der Termin bei der deutschen Botschaft zur Beantragung eines neuen Passes. Alles ging schnell und unkompliziert, nur das Passfoto aus Papeete hat Schwierigkeiten gemacht: nicht zentriert! Es folgten einige spannende Minuten, aber der nette Bayer hinter der Scheibe konnte zum Glück ein wenig tricksen und so ist es gerade noch mal gut gegangen. Puh!

Wellington

Nach einem langen Marsch quer durch Wellington und zwei Museen (Wellington Museum und das riesige Te Papa) ging’s zurück zum Flughafen und zu meinem drei Jungs. Es war nur ein kurzer Ausflug in diese wirklich sehr schöne Stadt, aber Auckland ist fast genauso nett.

Auckland

Leider wurden die nächsten Tage etwas ungemütlich. Nur einen Block neben unserem Hotel ist ein Großbrand ausgebrochen. Das fast fertig gebaute Convention Center ist komplett ausgebrannt und konnte erst gelöscht werden, nachdem die Flammen die Strohisolierung gänzlich gefressen hatten und das Dach eingestürzt war. Windböen bis 50 Knoten haben den dicken Qualm zwei Tage durch die Innenstadt getrieben. Wirklich scheußlich – da haben wir lieber das Weite gesucht und sind in das unterirdische Museum/Aquarium am Stadtrand gefahren. Sehr schöner Ausflug, zum dem man mit dem coolen Hai-Shuttlebus fahren konnte.

Diese Bilder waren einfach zu schön, um sie nicht zu kaufen…

Um der Natur näher zu kommen, haben wir uns für zwei Nächte eine Bleibe auf der kleinen Insel Waiheke gesucht. Nur 35 Minuten mit der Fähre von Auckland entfernt liegt das malerische Eiland, das für uns ähnlich wirkt, wie Spiekeroog: tolle Strände, kleines Dorf und viel Platz zum Wandern. Endlich ist auch das Wetter besser. Der scharfe, kalte Wind hat nachgelassen und in der Sonne wird es ordentlich warm.

Wir stromern quer über die Insel, um den Tag auf einem von den Weingütern, die es hier gibt, ausklingen zu lassen. Köstlicher Rosé und eine Reifenschaukel machen die ganze Familie glücklich!

Auf nach Neuseeland!

Nein, wir Segeln nicht kurzentschlossen, noch kurz vor der Zyklonsaison, nach Neuseeland. Obwohl das durchaus möglich wäre. Wir fliegen! Am Samstag geht es los und vier Wochen später sind wir wieder da, um rechtzeitig vor möglichen widrigen Winden, auf die sicheren Marquesas zu flitzen.

Buckelwal achterraus!

Dank einer glücklichen Fügung, muss Geri (unsere Pazifikcrew) zur gleichen Zeit auf Tahiti sein, in der wir weg sind. Natürlich wohnt er auf der Pami und kann hier alles in Schuss halten: eine perfekte win-win-Situation.

Geri haben wir auch unseren letzten Gast zu verdanken. Sein Kollege auf der Perlenfarm, der Berliner Momo, ist vor zehn Tagen am Flughafen Tahiti gestrandet; Flug-nach-Deutschland Probleme. Als er Geri von seiner misslichen Lage berichtet hat, ist dem sofort die Pami eingefallen. Wir lagen praktischerweise nicht weit vom Flughafen vor Anker und zwei Telefonate und zwei Stunden später, hatten unsere Jungs mal wieder jemand zum draufrumtoben und Momo eine kostenlose Bleibe mit Familienanschluss. Sehr schön.

Nach drei netten Tagen hat JD ihn zum Flughafen gebracht und nur vier Tage später kam schon Geri zu uns. Langweilig ist es hier wahrlich nicht.

Die Ernte von Momos und Geris Arbeit

Inzwischen sind wir gut vertäut in der Marina, und die Reisetaschen sind auch schon gepackt. In NZ ist Frühling, dass heißt, das wir alle warmen Sachen zusammensuchen und entstauben mussten. Die Jungs sind seid Deutschland letztes Jahr so gewachsen, dass Michel Pauls Jeans tragen kann und ich mit Paul, bei Affenhitze, lange Hosen kaufen musste.

In der Sonne kann es zwar verflixt heiß werden, aber für unsere neuen Solarpaneele ist es natürlich perfekt. Wir konnten, am Anker, unseren gesamten Energiebedarf, inclusive kochen, waschen, Kaffeemaschine etc. mit Solarstrom decken! Kein Bedarf mehr für den stinkenden Generator, selbst als wir vom Flughafen zur Marina motort sind! Das ist fantastisch! Die Pami ist jetzt wirklich ein grünes Boot, das, bei genügend Sonne, ohne einen Tropfen Diesel auskommt. Der Käpt’n ist zurecht stolz auf sein Werk.

Mittlerweile ist es Nachmittag. Alle wichtigen Dinge sind erledigt und als schönes Revival unserer Pazifiküberquerung, baut Geri gerade mit den Jungs das Siedler-Spiel auf, das sie zusammen auf dem Ozean gebastelt haben. Fehlt nur noch ein lecker Bierchen, oder?

In den Wolken auf Tahiti

Sechs Uhr morgens, die Sonne geht gerade auf, an Bord schläft noch alles und mit 22 Grad Celsius ist es noch vergleichsweise frisch. Auch hier, im vermeintlich ewigen Sommer, spürt man, dass der Frühling kommt. Der zarte Blumenduft, der immer von Tahiti ausgeht, wird intensiver und die kleinen, schwarzen Vögel, die hier die Nische der Spatzen füllen, zeigen offensichtlich amouröse Anwandlungen und suchen auch auf der Pami nach geeigneten Nistplätzen. Wir haben sie liebevoll Rotärschchen genannt, da sie nur an einer Stelle einen Büschel aus knallroten Federn besitzen. Aber beherbergen wollen wir sie nicht, da sie ihre Kleckse grundsätzlich auf Polstern oder Stoff hinterlassen und auch noch regelmäßig unsere Bananen schlachten. Ein sehr unpassendes Verhalten, wenn man auf Wohnungssuche ist, oder?

Gestern Abend gab es eine Invasion aus fliegenden Ameisen – wohl auch dem Frühling geschuldet. Für Paul und Michel war das Hochzeitsfest der Krabbeltieren ein riesiger Spass und sie haben die „Flugsoldaten“ mit Fliegenklatsche und Staubsauger, bis zum letzten bekämpft. Wir Großen hoffen allerdings, dass alle Überlebenden ihre Partner gefunden haben und sich dieses Spektakel nicht noch einmal wiederholen muss!

Der Tag heute soll noch ordentlich Solarpower bringen. Nicht weil die Sonne so knallt – obwohl sie das natürlich tun wird – sondern weil wir noch einmal neue Solarpaneele installieren. Vier neue Platten, die über dem Dingi angebracht werden, liefern dann 1280 Watt mehr als vorher, insgesamt also über 2,7 kW! Natürlich nur wenn die volle Leistung möglich ist. Nebenbei wird auch noch das Dingi vor Sonne und Regen geschützt. Eine runde Sache, diese eckigen Platten! Und ein guter Grund ein paar weitere Tage in Tahitis Marinas zu verweilen, nachdem wir von den Gesellschaftsinseln zurück sind.

Bei unserem letzten Aufenthalt hier, haben wir eine Rundfahrt quer über die Insel gemacht. Mit einem kleinen Vierradantrieb Geländewagen ging es ein Stückchen die Küste lang und dann, über die einzige Straße, die wirklich ins Inselinnere führt, rauf in die Berge. Der erste Stopp war natürlich ein Wasserfall. Von den kleinen haben wir in Laufe des Tages noch viele gesehen, aber dieser erste war besonders hoch und lag sehr malerisch in einem kleinen Felsenkessel inmitten des Dschungels.

Badesachen mitzuschleppen war aber dann doch ein bisschen zu optimistisch gedacht. In der Regenzeit verwandelt sich der kleine See bestimmt in eine wunderbare Badeoase, aber jetzt lud das geröllige Ufer und der niedrige Wasserstand eher zu einem Knöchelbruch und glitschigem Gerutsche, denn zu erfrischendem Geplansche ein.

Auf unserem Weiteren Weg zur Inselmitte, konnten wir dann endlich Pauls Wunsch erfüllen und mitten in den Wolken sein. Und was für Wolken! Dick und grau und voller warmem Regen. Klar wäre es toll gewesen, wenn wir einen der wenigen Tage erwischt hätten, an dem Tahiti seine Gipfel nicht so dicht verschleiert, aber auch so war die Aussicht beeindruckend und die Natur so nah! Es ging über schmale Schotterpisten langsam nach oben, bis zu der kleinen Bergstation, in der man auch übernachten und etwas essen kann.

Wir hatten Sandwiches mit und haben im Regen im Wagen gepicknickt, bevor wir uns an dem großen Warnschild vorbei, durch die – natürlich geöffnete – Schranke, auf den Weg zur anderen Seite gewagt haben. Nasse Farnwedel haben den Wagen gestreift und wenn die grüne Wand neben uns mal unterbrochen war, bot sich ein leicht nervenaufreibender Blick, auf steil abfallende Urwaldschluchten, bar jeglicher Zivilisation. Zwischendurch rieselten immer wieder kleine Wasserfälle neben der Straße den Berg herunter, um dann durch winzige Furten, oder manchmal auch kleine metallgedeckte Kanäle, die Straße zu queren.

Ich weiß nicht, ob ich nicht doch zur Umkehr gedrängt hätte, wenn wir nicht kurz vor dem kleinen Lavatunnel, ein Pärchen getroffen hätten, die die Strecke kannten. „Ca cest dificült, but you can do it!“

Man darf hier im öffentlichen Raum keinen Alkohol trinken. Aber ob sie sich deswegen in dieser Abgeschiedenheit ihr Bierchen geöffnet haben? Wir haben nicht gefragt, aber geschmunzelt.

Schlammige Serpentinen mit 20% Gefälle muss man mögen, um an dieser Tour gefallen zu finden. Oder man ist fünf Jahre alt, schläft einfach ein und träumt was schönes! Mir haben vor allem die Aale gefallen, die wir bei einer Rast in einem Flüsschen gefunden haben. Riesige armdicke Tiere, die man wunderbar mit kleinen Steinchen aufscheuchen konnte! Und die großen Furten, die man am Anfang und am Ende der Tour passieren konnte. Es gab an jedem Fluss eine Brücke und eine Furt zur Auswahl und wir hatten an beidem Spass. Es war einfach die richtige Menge Nervenkitzel, die man auf so einer Familientour haben möchte!

Alles in Allem ein sehr empfehlenswerter Ausflug und mal etwas anderes, als die üblichen Inselrundfahrten!

Mittlerweile nähert sich die Sonne schon wieder dem Horizont. Unsere neuen Solarpaneele ruhen auf einem soliden Gerüst über dem Dingi. Ich bin begeistert, wie wenig sie mir die Aussicht nach Achtern rauben. Sitzt man am Tisch, sind sie genau in Augenhöhe und so fehlt nur ein schmaler, horizontaler Streifen in dem Bild.

Seit dem Mittag ist Fritz wieder hier und die drei Jungs haben aus dem Wohnzimmer eine riesige Höhlenlandschaft gemacht. Hoffentlich kann ich sie später zu einem stressfreien Abbau bewegen… Die BELUGA ist mit uns hergekommen und liegt draußen, vor der Marina, vor Anker. Wollen wir schwimmen gehen, wechseln wir einfach, wie gestern, das Boot. Sehr komfortabel!