Von Fraser Island nach Great Keppel Island

Am 8. August viel der Anker in den Great Sandy Straites vor Fraser Island. Schön und wild ist es dort. Einsam und auch wieder nicht, denn wir sind mit einer ganzen Flotte von Booten unterwegs.

Als wir an unserem auserwählten Schlafplatz ankommen, liegen dort schon zehn Andere vor Anker. Tolle Aussicht und Sonnenuntergang hier, aber nicht gerade der beste Ankergrund und viel Strömung: eine halbe Stunde nach dem wir es uns gemütlich gemacht haben, kommt der Segler der eigentlich hinter uns liegen sollte, querab ins Blickfeld. Ups! Da sind wir wohl verdriftet! Schnell ein besseres Plätzchen gesucht und den Anker noch mal so richtig einfahren, dann wird es auch eine ruhige Nacht.

Im Morgennebel machen wir los. Es soll nur bis zur nächsten Marina gehen. Leider war das wohl ein bisschen blauäugig von uns; als wir um 9 Uhr dort anrufen, ist schon alles belegt und wir können nur draußen, vor der Mole ankern und dann zum Abendessen mit dem Dinghi reinfahren. Na gut, denken wir uns. Kaum Wind, alles ruhig, dann machen wir das doch. Und wenn es nett ist, können wir für die übernächste Nacht drinnen ein Plätzchen kriegen.

Mhh, also das Balaena Restaurant in Hervey Bay war total schnuckelig und sehr lecker, aber der Weg dorthin eine Katastrophe! Heftige Tidenströmung, die gegen den Wind stand, hat eine ordentliche Welle verursacht. Wir haben das Dinghi kaum abgeseilt bekommen und die Kinder, im Dunkeln, förmlich reinwerfen müssen, weil es so getanzt hat!

So etwas haben wir natürlich schon öfter gemacht, aber dann war es warm und das Wasser kristallklar und einladend…

Also noch so eine Nacht auf der Fußmatte der Marina kampieren kam dann nicht in Frage. Morgens ging es gleich weiter Richtung Bundaberg.

Und dann war er da, der perfekte Segeltag! 18 Knoten gleichmäßiger, achterlicher Wind und nur eine sanfte Dünung auf dem, gerade mal 10 Meter tiefen Meer. Unter Gennaker machen wir 11 bis zu 14 Knoten, wunderbar!

Mittags schon, liegt Bundaberg querab. Wir brauchen nicht lange zu überlegen: Da fahren wir heute nicht rein! Wir rauschen einfach weiter!

Im Funk hört JD, wie sich andere Segler für die Bucht bei Town of 1770 zum nächtlichen ankern verabreden. Das können wir wohl auch noch schaffen!

JD in meiner Jacke, auch die Handschuhe sind nicht zum arbeiten! Egal, der arktische Südwind bring uns super flott voran!

Der Wind bleibt uns den ganzen Tag treu und wir schaffen es noch locker vor dem Abendessen bis zur Bucht. So schön das Segeln auch war, wir sind rechtschaffen müde, als wir, im Dunkeln, den Gennaker bergen müssen. Es wird ein ziemlicher Kampf mit dem großen Segel und bis es endlich in der Kiste ist, fallen ein paar recht unfeine Kraftausdrücke auf dem Vorschiff der Pami… Zum Glück hält wenigstens der Anker gleich beim ersten Versuch!

Wer früh schlafen geht, kann auch früh aufstehen und so erreichen wir am Nachmittag des 11. August, die Marina Gladstone. Hier sieht es nett aus. Viel Grün, gepflegt Parkanlagen und tolle Spielplätze. Zum Einkaufen und abends Ausgehen, müssen wir ein gutes Stückchen laufen, aber das tut den steifen Matrosenbeinen mal ganz gut. Hier wird es auch endlich spürbar wärmer. Die Jungs lassen ihre dicken Jacken abends wieder zu Hause – ich noch nicht. Wir bleiben vier Nächte, dann geht es weiter nach Norden.

Marina Gladstone
Das war ein langer Einkaufsspaziergang!

In Keppel Island warten Matthias und Dasha auf uns. Das deutschsprachige Pärchen, mit dem wir seit Coffs Harbour Staffel-Segeln nach Norden spielen.

Kaum hält der Anker, in dem endlich wieder kristallklaren Wasser, werden wir auch schon im Dinghi abgeholt. Keppel hat kein Dock, nur weite, weiße Sandstrände. Da können wir nicht ohne größeren Aufwand an Land, aber das kleinere Schlauchboot der Beiden kann man problemlos „beachen“: Schwung nehmen, Motor hochklappen, gerade auf den Strand fahren und dann noch bis zur Hochwassergrenze den Strand rauftragen.

Wie lange sind wir nicht mehr Barfuß durch den Sand zu einem Beachclub gelaufen? Könnte Bora Bora gewesen sein. Dort hatte ich allerdings keine Winterjacke über dem Tshirt…

Der Abend wird ausgesprochen lustig! Gleich neben unserem Tisch steht ein hoher Baum, der von einem äußerst zutraulichen Possum bewohnt wird! Diese Beuteltiere haben nichts mit dem Opossum zu tun, außer das sie etwas gleich groß sind. Das Possum ist sehr possierlich und ähnelt eher Waschbären oder Katzen, aber mit Nichten einer Ratte, wie das Opossum.

Wir verbringen viel Zeit damit, unserem neuen Freund Möhren und Brokkoli zu füttern. Daneben gibt es auch witzige Vögel! Der Sowieso-Curlew, ein Brachvogel, schreitet, friert ein, schreitet wieder und sieht dabei wahrlich dünkelhaft aus!

Vielleicht hat uns das Possum als etwas zu aufdringlich empfunden, oder JD hat ihm zu viel Wasser aufgedrängt, auf jeden Fall hebt es irgendwann, in zwei Meter Höhe, den Puschelschwanz und pinkelt uns vor die Füße. Das war nur lustig, denn keinen hats erwischt. Als es aber, etwas später, unsichtbar von hoch oben aus der Baumkrone, unserem netten Kellner direkt auf den Kopf strullt, können wir uns -entschuldige Mate!- vor Lachen kaum halten. Obwohl es uns natürlich echt Leid tut! Aber dieser Gesichtsausdruck, als ihm klar wurde, was das ist…

Ins Wasser gehe ich noch nicht, Michel aber schon!

Es folgte noch ein Miniabenteuer, bevor es nach zwei Nächten vor der Insel, in die Keppel Bay Marina am Festland geht:

Leichter Südschwell wird angekündigt und eine lange Perlenschnur von Booten, zieht um uns herum, von der südlichen zur nördlichen Ankerbucht. Wir liegen dazwischen, in sehr flachem Wasser und fühlen uns hier sicher genug. Aber um drei Uhr morgens muss das Licht in unserem heftig schwankenden Schlafzimmer angehen. Noch eine Stunde bis Niedrigwasser, unangekündigte 25 Knoten Wind und wahrlich nicht nur leichter Schwell, lassen uns befürchten auf Grund aufzusetzen. Also raus aus den Federn, in den kalten Wind und mit hängenden Ohren den Anderen hinterher. Zum Glück können wir nur eine halbe Stunde später wieder in unser, jetzt ruhiges, warmes Bettchen kriechen!

21. August, 9 Uhr.

Wir sind wieder unterwegs. Vor zwei Stunden haben wir die Marina Richtung Mackay verlassen.

Panoramafotos mit schwimmenden Jungs

Es sei noch schnell erzählt, dass wir auch Earl und Diane, die Aussis die mit uns von Tahiti rüberkamen, wiedergesehen haben! Earl stammt nämlich von hier und der Familienbesuch viel zufällig mit unserm zusammen. So hatten wir eine sehr nette, gesellige Zeit, in dieser großen, gemischten Runde!

Von Brisbane nach Fraser Island

Endlich steht der Gennaker! Wir machen 6,5 kts Fahrt und verlassen die Bucht von Noosa am frühen Montag morgen.

Letzten Mittwoch haben wir noch eine zweite Nacht mitten in Brisbane verbracht. JD hat seinen neuen Reisepass beantragt, wir waren ein bisschen shoppen in der City, sind über die Storey Bridge gefahren, haben noch einmal den Botanischen Garten besucht und abends, am Kangaroo Point, den Mexikaner mit dem unglaublich individuellen Namen „Frida Kahlo“ getestet.

Es war tatsächlich köstlich und sehr authentisch, bis hin zum mexikanischen Kellner. Besonders putzig fand ich, dass sich JD, quer über Kontinente hinweg, von Tayrina bei der Wahl des Hauptganges hat beraten lassen…

Die Storey Bridge

Für zwei weitere Nächte sind wir nochmal in der Rivergate Marina eingekehrt. Hier war vor einem guten halben Jahr von Tahiti aus unsere erste Station. Allerdings wollten wir mitnichten in diesen Erinnerungen schwelgen, sondern nur auf besseres Wetter warten und noch mal ordentlich einkaufen.

Jason, der nette Marina Manager, hat sich natürlich an uns erinnert und schon am Telefon angeboten, uns in die nächste Mall zu chauffieren. Außerdem kostet Rivergate nur knapp die Hälfte von der Dock Side Marina – das muss ja auch mal erwähnt werden.

Lammkoteletts vom Marinagrill in Rivergate am wärmsten Abend seit Monaten.

Dann ging es endlich wieder Richtung Ozean. Blaues, duftendes Meer, statt trüber, brauner Flussbrühe!

Vor Bribie Island haben wir uns eine Mooringboje für die Nacht geschnappt – allerdings erst im zweiten Anlauf. Wohl etwas aus der Übung gekommen, die Crew der JaJapami, was?

Auf dem Bauch liegend mit dem Enterhaken in der Hand habe ich vorne über dem Netz gehangen und nach der Schlaufen von der Boje geangelt. So weit, so routiniert. Dann, schlecht gezielt, hat sich der verflixte Haken festgeklemmt, Kommandos wurden nicht richtig gegeben oder verstanden und -schwups!- trieb das, aus der Hand gezogene Ding in Meer!

Hektisches manövrieren, Rumgeschimpfe (der Aluhaken läuft langsam voll und sinkt dann) langestreckte Arme und Beine, dann erwische ich ihn Achtern mit dem Fuß! Außer einem nassen Socken ist nichts passiert und beim zweiten Anlauf machen wir problemlos fest. Geht doch!

Auch der nächste morgen birgt eine Überraschung für mich. Diesmal aber eine sehr angenehme: Ich werde vom gemütlichen Summen der Motoren geweckt und hinter den Vorhängen sehe ich die Küste in strahlender Morgensonne an uns vorbeiziehen. Da war der Käpt’n schon früh munter, hat alleine losgemacht und uns schon einmal auf Kurs für die nächste Tagesetappe gebracht! Was für ein Luxus!

Leider bleibt der versprochene Südwind aus. Wir motorsegeln also bis Mooloolaba und ankern dort, mittags, kurz entschlossen und leicht genervt vom Nordostwind, der statt des vorhergesagten Südwester weht, vor dem Strand. Da wir hier aber nicht so ohne weiters an Land können, wird es uns schnell langweilig. Wenn wir eh nur auf der Pami hocken, können wir das genauso gut auf See tun. Könnte auch gerade noch so reichen, um bei Tageslicht in Noosa anzukommen. Also wieder Anker auf und weiter die Küsste rauf.

Die Sonne geht bei Devil’s Kitchen unter.

Die Sonne geht gerade hinter Devil´s Kitchen unter und wir passieren Hell’s Gates im Abendrot und laufen in die Bucht von Noosa ein. Gewiss hatte sich dem Namensgeber einst derselbe Anblick wie uns geboten: Tintenschwarzes Meer, dahinter die gestochen scharfe Silhouette Queenslands, mit zweit pyramidenförmigen Hügeln, die wie Zähne vor dem tiefroten Himmel aufragen. Eindeutig das Tor zur Hölle!

Das Licht reicht gerade noch, um drei andere Ankerlieger auszumachen und sicherzustellen, dass wir nicht in die dort gespannten Hainetze geraten. Der Anker hält bestens und wir haben eine ruhige Nacht. Nur ein bisschen kalt, brrr.

Vor dem ersten Kaffee geht es schon wieder los. Wir müssen zur rechten Zeit an der Sandbank vor Fraser Island sein um problemlos in die Great Sandy Straites einfahren zu können. Und da sind wir nun. Querab Rainbow Beach und voraus Fraser Island. Ich geselle mich mal zum Käpt’n an den Steuerstand, bereit den Gennaker zu bergen.

Fraser Island

P.s.:

Die Einfahrt in die Straites war ganz schön ruppig! Durch die Sandbänke vor der Einfahrt baut sich eine gepflegte Welle auf, die einem dann seitlich vor die Flanke klatscht. Eine halbe Stunde Ungemach bis man sich endlich seinen ruhigen, aber anspruchsvollen Weg zwischen vielen kleinen Inselchen hindurchsuchen kann.

Guten Morgen Michel! 🐨

Nebel über Moreton Bay

Wir gleiten durch die Moreton Bay eingehüllt in dichten, weißen Nebel. Es ist schon fast unheimlich und man fühlt sich so abgeschieden von der Welt, wie mitten auf dem Ozean.

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Mörike)

Drei Nächte haben wir in der Royal Queensland Yacht Squandron Marina in Manly verbracht. Earl und Diane haben ihr Schiff dort liegen und wohnen nicht weit. Es war ein sehr nettes Wiedersehen und wir sind sind ganz standesgemäß abends mit dem dem Dinghi gemeinsam zum Italiener gefahren.

So viele Pelikane in Manly!

Coomera, die Werft, GCCM, Boat Works und die ganzen Reparaturen hinter uns zu lassen war ein gutes Gefühl! Am Samstag haben wir uns auf den Weg durch die Kanäle nach Norden gemacht. Bei Cabbage Tree Point mussten wir wieder unter den Stromleitungen durch. So nahe wie möglich an dem Mastfuss vorbei, denn natürlich hängen die Kabel in der Mitte am tiefsten, mit bangen Blick nach oben, obwohl wir die Stelle schon einmal passiert haben. Die offizielle Angabe ist 20 m, unser Mast ist 24 m über dem Wasser, da darf man schon mal weiche Knie bekommen.

Werbefoto für GCCM. In den großen Hallen stehen die Schiffe an Land, in den kleineren sind Werkstätten untergebracht.
Stromkabel quer über das Fahrwasser

Danach war alles easy. Nur unter Genua, konnten wir sogar lange mit 7 Knoten segeln – wunderbar!

Jetzt geht es noch einmal den Fluss hinauf, auf eine Stippvisite in Brisbane, um dann in den nächsten Tagen, bei gutem Wetter, weiter nach Norden zu segeln.

P.S.: Auf der Suche nach einem Plätzchen für die Nacht, sind wir an der kleinen Dock Side Marina mitten in Brisbane vorbeigekommen und da war tatsächlich noch ein Liegeplatz für uns! Ein bisschen teuer und ganz schön schauckelig für einen Fluss, aber dafür sehr malerisch, mit Strom für die Heizlüfter und mitten im Zentrum. Was will man mehr?

Pami in der Werft

Fürs Erste haben wir es geschafft! Letzte Woche stand die Pami fünf Tage an Land und wir sind ganz knapp mit allen Projekten fertig geworden.

Endlich ist der neue Motor angekommen!

Das Wichtigste war ein neuer Steuerbordmotor und ein neuer Backbord-Saildrive, die uns im Rahmen der Gewährleistungsperiode von Oceanvolt gesendet wurden. Beide Teile hatten bereits in Tahiti nicht mehr perfekt funktioniert, aber uns trotzdem noch über 4000 Meilen das Fortkommen ermöglicht.

Vom Motor, bzw. dem Sensor obenauf, kam kein klares Signal mehr am Motorcontroller an, um die exakte Position des Rotors im Motor zu bestimmen. Diese ist nötig, damit die Spulen im Motor zum richtigen Moment aktiviert werden, damit der Motor effizient und leise dreht. Da das Signal seit letztem Juni urplötzlich nicht mehr exakt war, machte der Motor vermehrt Geräusche und verbrauchte auch mehr Energie. Kein kritischer Fehler, aber nicht so, wie es sein sollte. Wir tauschten nach und nach den Sensor und den Motorcontroller (Sevcon Gen 4 für die, die es gerne wissen möchten) und das Problem mit dem Signal war nicht zu beheben. Daher schickte uns Oceanvolt nun die neueste Motorgeneration und der Fehler war Vergangenheit!

Der Saildrive war auch noch aus der ersten Generation, mit einer Verlängerung der Welle verbaut. Da entstand auf Dauer mehr Spiel, als gut war, und er lief dann mit Geräuschen und mehr Leistung. Den anderen Saildrive hatten wir schon in Papeete gegen die neue, verbesserte und verlängerte Version getauscht. Nun haben wir beide Seiten auf dem neuesten Stand und die Standfestigkeit sollte kein Problem mehr sein.

Dies gehört zu unserem selbstgesetzten „Auftrag“, mit unsere Erfahrungen Oceanvolt zu helfen, die Systembestandteile für Blauwassersegeln zu optimieren. Und nun können wir zufrieden sein, dass wir unser Ziel erreicht haben. Unser System sollte nun eines der wenigen ausgereiften Elektro-Hybridsysteme auf einem blauwassertauglichen Katamaran sein.

Alle anderen, neuen Systeme, die überall angeboten werden, müssen diese Lernkurve noch erfahren, im wahrsten Sinne.

Da wir für das gesamte Oceanvolt System noch innerhalb der Fünfjahresgarantie waren, wurden beide Teile auch einigermaßen problemlos aus Finnland geliefert. Natürlich nicht ganz so schnell wie wir uns das gewünscht hätten, aber der gemeine Segler ist ja sehr trainiert im Warten auf Ersatzteile.

Sobald die Teile an Bord ware, haben wir den haul out Termin mit der Marina bestätigt und die übrigen Projekte organisiert. Das heißt, Termine mit dem Elektriker und dem Schiffsallrounder Craig von Lighthouse Shipprights gemacht, alles für den Unterwasseranstrich, sprich Antifouling, besorgt und mühsam das Klebevinyl für die graue Zierlinie, die rund um den Rumpf geht, ausfindig gemacht und schließlich, teilzugeschnitten gekauft.

Frühstück im Marinacafe, während die Pami an Land gestellt wird.

Montag morgen ging es los und da war auch schon klar, dass wir nicht die ganzen fünf Tage für den Anstrich Zeit haben würden: Nach Wochen mit wunderbarem Sonnenschein kündigte sich die nächste Regenphase an. Ausgerechnet jetzt!

Bislang haben wir das Antifouling-Streichen immer machen lassen, denn es ist wirklich eine Schweinearbeit: dreckig, giftig und Rücken schädigend. Aber hier sind Arbeitsstunden so teuer, gerade für einfache Hilfskräfte und Handwerker, und wir hatten gehofft, dass einmal rund die Wasserlinie reicht, dass wir einmütig beschlossen hatten, diesmal selbst zu rollern.

Es ging ja auch. Nach dreieinhalb Tagen waren wir fertig, aber ich konnte abends kaum noch kriechen… Erst schrubben, spritzen und schleifen, dann ein bis zwei Schichten Primer wo es abgeplatzt war und der Gelcoat durchschimmerte und dann mit ein, zwei oder drei Schichten Antifouling drüberrollern. Und zwar nicht nur die Wasserlinie, sondern den ganzen Rumpf!

Schleifen…
…Primer, zum Glück fast nur die Kiele…
…Antifouling streichen.

JD und Mel haben sich die ersten eineinhalb Tage mit Motor und Saildrive vergnügt und nebenbei noch die Propeller blank gescheuert und geschliffen, während Team Craig sich dem, völlig unerwarteten Schaden am rechten Ruderblatt gewidmet hat, bevor sie die, mittlerweile glänzenden Propeller mit Probspeed überzogen haben.

2/3 geschafft!

Mit dem Ruder hatten wir in Bora Bora einen Korallenkopf geknutscht, aber der Schaden sah beim Tauchen nur marginal aus. An Land zeigte sich aber, dass das Ruder, durch die nur münzgroße Macke, Wasser gezogen hatte, das nun langsam wieder raustropfte. Sie haben es also freigeschliffen, aufgebohrt, getrocknet und wieder remodeliert. Ein bisschen wie beim Zahnarzt, nur größer.

Das Ruder beim Zahnarzt

Auch die grauen Zierstreifen haben wir gerade noch geklebt bekommen – im letzten Abendlicht und bevor der große Regen kam.

Mittwoch war nicht mal Zeit zum Kochen, doch zum Glück ist Nicki eingesprungen und hat alle vier Kinder verköstigt und betreut!

Die französisch-australische Seglerfamilie haben wir vor drei Wochen hier kennengelernt und die vier Jungs verbringen seitdem jeden Nachmittag zusammen. Traurig, dass sie diese Woche zurück an Land, nach Sydney ziehen; wir haben ein paar sehr nette Abende zusammen verbracht!

Vertrautes Bild mit neuen Gesichtern.

Auch wir können hoffentlich bald raus aus der Marina und in den wärmeren Norden segeln. Habe ich den letzten Blog nicht mit „Wettertiefpunkt bei 15 Grad erreicht“ geschlossen? Nun, da ging noch was! 8 Grad nachts und 12 mit Nieselregen tagsüber. Scheußlich! Und nur mit den zwei Heizlüftern überhaupt zu ertragen.

Es gab genau zwei Tage in den letzten fünf Jahren, in denen wir nicht draußen im Cockpit Mittagessen wollten, und die waren heute und gestern…

Von den ganzen anderen Schönheitsreparaturen und Wartungsarbeiten berichte ich in einem nächsten Blog. Wenn auch wirklich alles fertig und wieder an Bord ist. Jetzt will ich lieben noch die erfreulichen Momente zeigen, die auch durch die kostenlosen Marinaautos möglich waren!

Streichelzoo im Wildlife Sanktuary… sooo weich!
Er hat sich sogar bewegt!
Spinosaurus Attacke!
Happy birthday mein Kleiner! Wir schön, dass Du bei Sonnenschein mit Freunden feiern konntest!

Und zum Schluss noch eine der vielen, australischen Organisationskuriositäten: Bier gibt es nur in den Alkoholshops und nur in Pappkartons. Müllcontainer für Flaschen und Recycling sind schwer zu finden und landen oft im Normalen Landfill. Nach einem halben Jahr haben wir, eher zufällig, herausgefunden, dass es durchaus ein Pfandrückgabesystem gibt. Man muss sich nur die Mühe machen, mit säckeweise leeren Flaschen zu so einer Station zu fahren, ewig zu warten bis ein Automat frei wird, um dann die siffigen Flaschen in die siffigen Laufbänder zu legen. Bähhh

Pfandflaschenrückgabestation

Zurück zur Gold Coast

Wir sind zurück an der Gold Coast. Es wurde einfach zu kalt weiter südlich!

Ich muss mich mal ein wenig kürzer fassen, da der letzte Blog schon so lange her ist, dass ich einfach nicht alles erzählen kann.

Ins Coffs Harbour hatten wir noch einige schöne Momente, Sand, Meer und Natur und viel, viel Regen. Ray und Roberto, die beiden aus Taiwan und Süditalien, die dort Fuß gefasst haben, haben uns mit zu einem tollen Känguru Ausflug genommen. Wenn man weiss wo, ist es so einfach, ganz nah an die putzigen Gesellen ran zu kommen!

Es gab viele schöne Strandtage mit Wellentoben für die Jungs. Sie konnten einfach alleine hinlaufen, wenn sie wollten. Das war für uns alle Vier toll!

Das ist kein Fluss! Vor dem Regen war das der Weg vom Strand nach Hause!

Auch ein ausgewachsenen Sturm war mit im Programm! Der hat uns drei Fender gekostet! Schöner Mist. Zum Glück konnten wir den dicken Kugelfender später flicken.

Spitze waren 53 kt in der Marina, die uns voll auf den Steg gedrückt haben. Es hat gejault und geheult und geklappert und mir total meinen Geburtstag verhagelt. Man man man

Trotz Sturm und Regen gehen wir an meinem Geburtstag abends Essen! Jawohl!

Es gab auch einen Partyabend auf der Pami, wie wir ihr in Polynesien ständig hatten. Sehr nett war das!

Von links: JD, Dascha, Mathias, Earl, Diane, Ray, Roberto

Nach einigem Recherchieren und langen Gesprächen mit Earl und Diane, die ja gerade aus Sydney kamen, haben wir schliesslich und traurig beschlossen, nicht mehr nach Sydney aufzubrechen. Die Überflutungen dieses Jahr und die mangelnden Marina Liegeplätze für ein Boot wie die Pami, dazu wenig Möglichkeiten mit unserm Dinghi irgendwo anzulegen und allem voran und am wichtigsten, die Temperaturen zu dieser Jahreszeit, haben es einfach nicht ratsam erscheinen lassen.

Wir sind einige Tage bei 16 Grad aufgestanden und das ist nicht witzig auf einem Familienboot ohne Heizung. So haben wir, nachdem die Enttscheidung einmal gefällt war, nur auf das nächste Wetterfenster gewartet und sind dann zurück noch Norden, ins Warme.

Matthias und Dascha, das deutsch-ukrainische Paar mit dem wir uns angefreundet haben, sind ein paar Tage vor uns los, sind aber auf halber Strecke in eine Flussmarina eingekehrt. Wir dagegen, haben in einem Rutsch die 210 nm von Coffs nach Southport abgerissen. Mit guten Wind und einer entspannten Nachtwache, sind wir problemlos wieder in Southport eingelaufen und haben dort, auf vertrautem Terrain, mit viel Abstand zum Helikopterlandeplatz, geankert.

Leider mussten wir gemeinsames Essengehen, nachdem die beiden wieder hinter uns geankert hatten, erst einmal verschieben, denn uns hat Covid erwischt…. Erst JD, dann Paul und schließlich Michel und mich – wie die Dominosteine, Klack, Klack, Klack. JD und Michel, die beiden, die auf Tahiti letztes Jahr keine Symptome gezeigt hatten, als Paul und ich Delta hatten, hat es recht heftig erwischt. Dennoch, nach zwei Wochen war bis auf JDs Reizhusten alles wieder gut.

Wir haben in Southport noch ein bisschen Shoppen, Strand, Essen mit Freunden und Spielplatz genossen und uns dann auf den Weg zur Marina-Werft the Boat Works gemacht. Da gab es ein Missverständnis mit der Reservierung und aufgrund einer Bootsmesse in der Nähe ist dort alles ausgebucht. Mit Glück haben wir neben an in der Gold Coast City Marina, die benachbart ein sehr ähnliches Angebot haben, auf den letzten freien Platz gekommen. Ein sehr enges und aufregendes Einfahrts- und Anlegemanöver war nötig, um zwischen den dort liegenden Fischtrawlern hindurch in den Liegeplatz zu kommen. Aber es hat letztlich alles gepasst!

Und hier sind wir jetzt. Im Serviceparadies der Ostküste für Boote. Was und wie hier wieder alles so flott gemacht wird, kann hoffentlich einen neuen Blog füllen! …Und wie das Wetter jetzt so ist?? – Tja, Tiefpunkt heute erreicht hoffen wir: 15 Grad und Dauerregen.

Araukarien (die Bäume!) vor dem Vollmond in Coffs Harbour.

Fisch und Regen in Coffs Harbour

Coffs Harbour ist ganz putzig. Schöne Strände, viel Grün und der kleine Fischerhafen mit der Marina ziehen viele Spaziergänger und Wochenendausflügler an.

Fussläufig gibt es einige Restaurants, einen Bäcker mit gutem Sauerteigbrot und einen kleinen SPAR Supermarkt. Zur nächsten Mall kommt man easy mit dem Bus.

Für unsere Grundbedürfnisse ist also ausreichend gesorgt und in normalen Jahren, hätte man hier gerne mal, für ein paar Tage, auf guten Wind gewartet.

Leider ist es aber kein normales Jahr. Selbst in den deutschen Nachrichten habe ich viele Berichte über die unglaublichen Regenmassen und die Überflutungen gelesen, welche die Ostküste Australiens heimsuchen. Brisbane und Sydney und viele Ortschaften ringsum, hat es voll erwischt. Bis zu den Dächern überflutete Häuser, Seen wo vorher Parks und Innenstädte waren und Gullys, die wie Geysire sprudeln. Mit den Flüssen werden Pontonteile, Bäume und Kühlschränke bis zum Meer gespült. So Viele haben so Viel verloren. Es tut uns furchtbar leid.

Und wir sind mitten drin, müssen das Beste daraus machen und haben eigentlich auch noch richtig Glück gehabt. Die meisten Marinas und geschützten Ankerplätze liegen hier in den Flüssen und Deltas landeinwärts, Coffs Harbour dagegen im Meer. Und im Meer steigen weder die Pegel, noch werden hier Trümmerteile angeschwemmt. Wären wir noch in Brisbane, oder schon in Sydney gewesen, hätten wir sicherlich eine stressige Zeit gehabt! Hier hieß und heißt es nur: Regen, Regen Regen.

Eine shelfcloud oder Böenwalze kommt genau auf uns zu.
Es sieht aus, als wollte sie die Masten unserer Nachbarn fressen! Zum Glück bringt sie nicht mehr als 25 kt Wind und natürlich noch mehr Regen.
In blau und Sonne gibts das Bild auch!

Unsere Kuchenbude hält das Cockpit ja schön trocken und windgeschützt, nur hinten, wo die stabile Decke in den letzten Meter Stoffdach übergeht, hat sich eine nervige Tropfkante gebildet. Hat mich schon in Papeete gestört, aber was soll man machen? Eine Regenrinne im Schiff? Warum eigentlich nicht? Ein aufgeschnittenes Rohr könnte gehen – nur ist der nächste Baumarkt ohne Auto kaum zu erreichen.

Genau während dieser, meiner Überlegung, kam der freundliche, australische Zufall auf einem Stand-up Paddle Board vorbei! Während ich mit Michel frühstücke, paddelt Troy an uns vorbei, wir grüßen freundlich und er dreht um, kommt näher und meint, wir seien doch nicht von hier. Woher wir denn kommen, ob wir vielleicht Hilfe bei irgendwas brauchen. Er hätte ein Auto hier und könnte mich gerne mal irgendwohin mitnehmen. Tja – also, wenn Du mal zum Baumarkt fahren solltest, würde ich schon gerne…!

Noch am selben Nachmittag haben wir mein Drei-Meter-Rohr auf seinen Surfbrett-Dachgepäckträger geschnallt und – voila! – jetzt hat die Pami eine Regenrinne! War das nicht eine super nette Aktion, von diesem segelnden Australier?

Auch sehr nett war ein Wiedersehen mit Earl und Diane von der DUNRACIN. Die beiden waren ein paar Tage vor uns in Tahiti aufgebrochen und wir haben während der Pazifik Überquerung und danach, immer Emailkontakt gehalten. Jetzt sind sie auch hier, in der Marina und wir kommen viel zum Quatschen. Dann gibt es noch Matthias, der hier auf seinem Boot lebt und arbeitet und öfter mal bei uns vorbeischaut und „unseren“ neuen Italiener, bei dem wir jetzt schon immer wie ganz alte Stammgäste begrüßt werden.

Das Fiasko ist ein sehr freundlicher und leckerer Italiener um die Ecke.

Wir sind also nicht einsam und die Sonne kommt auch immer mal zum Vorschein.

Aussi-Humor: ich habs im ersten Moment für echt gehalten und mich tierisch erschreckt!

Und dann war da noch der Fisch im Ansaugrohr! Irgendwas hat die Ansaugpumpe für Seewasser blockiert. Also haben wir das kleine Sieb, was vor der Pumpe ist, rausgenommen und gereinigt. Es war allerdings nicht besonders dreckig. Beim wieder einsetzen, hat es zwar klick gemacht, aber man kommt nicht gut dran und sehen kann man es auch nur, wenn man den Kopf halb in die Bilge steckt. So blieb unbemerkt, dass nur die eine Seite wieder eingerastet war. Und was passiert, wenn man ein Loch im Schiffsrumpf nicht ordentlich verschließt? Klar, es sprudelt leise und stetig Wasser ein.

Die Folge war, das kurz vorm Morgengrauen die Bilgepumpen mit lautem Getöse ansprangen! Diesmal mussten wir aber nicht lange suchen, wo das ganze Wasser herkam und mit einem Griff war das Ventil vor dem Sieb geschlossen. Die fiese Überraschung kam beim zweiten Wiedereinsetzen des Siebes: ein leicht verwester, sardinengroßer Fisch hat das Rohr blockiert – bähhh!

Fisch raus, Sieb rein, war schnell erledigt. Die Bilge leer pumpen, nochmal mit Süßwasser spülen und dann ganz trocken legen ging leider nicht ganz so schnell. Und das, obwohl wir damit nun schon reichlich Übung haben. Man man man.

Von Southport nach Coffs Harbour und dann in den Motorraum

Unterm Sonnenzelt mit Hörbuch, so gehts!

Die See lehrt einen wirklich Demut. Wenn man sich hinauswagt, in das weite Blau, kann man sich nie sicher sein, was einen wirklich erwartet.

Die modernen Wettervorhersagen bieten viel, man kann auf jeden Fall vermeiden, sich ernsthaft in Gefahr zu bringen, aber das Quäntchen, das zwischen dem Rausch durch See und und Wind zu pflügen und dem genervt, gestresstem Lass-es-doch-endlich-vorbei-sein liegt, das kann keiner voraussagen.

Nackte Zahlen zeigen Dir, es ist zu viel Wind für das große Segel. Aber für wie lange? Nach der Regenzelle, nach dem Kap, wird es sich bestimmt wieder einpendeln… Und wenn nicht, haben wir uns und das Material viel zu lange strapaziert. Mach doch noch ein bisschen weiter auf, JD, um den Druck rauszunehmen, dann können wir noch 20 Minuten warten und kommen vielleicht doch noch vor Mitternacht an.

Ich starre auf die ewigen Wellen im Sonnenuntergang. Nie sind sie perfekt. Zu steil, zu kurz, zu seitlich, denn bei spiegelglatter See gibt es natürlich keinen Wind zum segeln. Also nimm es wie es kommt und mach das Beste draus. Schlimmer geht immer!

…und hier werden ich in meinen Gedanken unterbrochen. Der Gennaker muss jetzt wirklich eingeholt werden. Ich vermisse ein bisschen Carlos, das Ganze war so viel leichter zu viert, obwohl wir natürlich auch alleine klarkommen. Aber Carlos und Julie sind ja schon lange wieder auf ihrer LOLA in Tahiti, haben eine Menge Reparaturen erledigt und starten jetzt mal wieder eine Runde auf die anderen Inseln. (Sie konnten im Dezember, nach einer Woche Quarantänehotel und viel Organisierens, über Fiji, zurück nach Tahiti fliegen.)

Auf jeden Fall hat sich das Warten auf den richtigen Wind gelohnt! Am ersten Tag, von Southport nach Byron Bay, sind wir noch viel mit Motorunterstützung gesegelt. Die 47 Meilen haben wir aber gut geschafft und konnten, kurz nach Sonnenuntergang, den Anker fallen lassen. Byron Bay ist nur mäßig geschützt und die Nacht war ganz schön schaukelig, aber hey, allemal besser als Nachtwache schieben zu müssen!

Byron Bay

Von dort sind wir nach dem ersten Kaffee aufgebrochen. 110 sm bis Coffs Harbour sind auch unter besten Bedingungen kein Pappenstiel. Wie geplant haben wir ca. 5 sm vor der Küste, den OAS, den Ostaustralischen Strom erreicht und sind bei netten 15 kt Wind mit Gennaker flott nach Süden geschoben worden.

Wie erwähnt musste das große Tuch am späten Nachmittag wieder rein, aber auch nur mit Genua, haben wir es geschafft mit etwa 20 Knoten scheinbaren Wind noch kurz vor Mitternacht in Coffs Harbour Bay einzulaufen. In die Marina sind wir mitten in der Nacht natürlich nicht mehr. Ankern in der großen Bucht, war zum Glück easy und schnell getan. Noch ein gute Nacht Schlückchen und dann ab ins Bett. Tatsächlich war ich den ganzen nächsten Tag total erschöpft, von den zwei Tagen auf See. Man verweichlicht doch ganz schön, wenn man mal zwei Monate nicht ordentlich gesegelt ist!

Die Jungs haben es recht gelassen genommen, auch wenn Michel natürlich keine Chance hatte, Seebeine zu entwickeln. Spannende Hörbücher und ein großer Topf pürierte Kartoffelsuppe, mit dem Strohalm genossen, hilft über viel Ungemach hinweg.

Am nächsten Tag haben wir uns in die Marina verholt – und nicht zu früh! Der erwartete Regen kam und blieb mit aller Heftigkeit! Wie gut, dass die Kuchenbude wieder einsatzfähig ist!

Der Kontrast von hier zur Gold Coast könnte kaum größer sein. Kleine Segler mit Rostnasen und Fischkutter, statt Luxus Motoryachten. Bäume, Strand und ein kleines Städtchen statt Villen und Hochhäusern. Die Nachbarlieger sind freundlich, ein Deutscher kam zum Hallo-sagen vorbei, weil er unsern Akzent beim Funken erkannt hat und nachmittags schnauft immer ein alter, großer Delfin vor uns herum. Der Regen war echt heftig, konnte uns aber nicht davon abhalten, abends zum Italiener zu gehen. Auch hier endlich nette Tischnachbarn, mit denen wir uns lange und lustig unterhalten haben.

Mittagspicknick

Die Waagschale wäre schön ausgewogen gewesen, wenn nicht erst Putin und dann der Generator gewesen wäre. Als wir um 22 Uhr nach Hause kamen, war letzterer nämlich nicht angesprungen. Das hättet er aber tun sollen! Dieses vermaledeite Mistding, irgendwann muss doch mal gut sein!

Also lassen wir die Jungs noch ein bisschen was gucken und gehen, noch mit dem italienischen Wein im Kopf, auf Fehlersuche. Alleine kommen wir nicht dahinter und laut Batterieladestand können wir am nächsten Morgen kaum die Kaffeemaschine anschmeißen. Also ist kritisches Niveau erreicht und wir rufen bei Fischer Panda in Paderborn an. Mit telefonischer Unterstützung misst JD die Spannung am Kontrollpaneel drinnen und an verschiedenen Stellen des Generators draußen. Irgendwas stimmt nicht, aber was? Die Werte sind nicht konstant. Aber die Fühler von unserem Messinstrument sind auch ziemlich dick – vielleicht kommen sie nicht richtig an die Messpunkte heran? Mit vier Händen ziehen wir vorsichtig die Kabel aus den Buchsen und messen noch mal. Ich lerne viel! Auf der 1 ist der Strom, auf der 10 der Anlasser und 9 die Dieselpumpe. Will man wissen ob Spannung am Kontrollpaneel anliegt, muss man die Klemme 1 gegen die 2 messen.

Hah! Diesmal messen wir dort eindeutig 12 Volt. Das heißt, das Paneel, also der Ein/Aus Schalter selber, muss abgeraucht sein!

Noch bevor der Herr am Telefon sagt, dass sie diese Dinger nicht mal in Paderborn auf Lager hätten, sehe ich uns schon sechs Wochen in Coffs Harbour auf ein Ersatzteil warten. Man man man.

Mittlerweile ist es Mitternacht. Die Kinder habe ich längst ins Bett gebracht und wir können jetzt auch nichts mehr tun. Also kriechen auch wir geknickt in die Federn. Irgendwo muss ich auch noch Nescafé für solche Notfälle haben.

Wer mitdenkt, fragt sich vielleicht, warum wir nicht einfach Landstrom einstöpseln. Das sich die Batterien bei dem Wetter nicht über Solar laden ist klar, aber in einer Marina gibt es schließlich Steckdosen für Boote! Tja, leider sind das aber australische Steckdosen und wir haben nur europäische und Panama Stecker an Bord.

So macht sich denn JD, am nächsten Morgen, auf die Suche nach einem Elektriker. Kurz nach dem Mittag kommt auch tatsächlich ein Netter und hilft sofort. Zack zack hat er einen Aussi Stecker an unser Kabel gebastelt und wir haben wieder Landstrom. Dann fummelt er kleine Kippschalter an die losen Kabel, die eigentlich in dem Generatorpaneel stecken sollten. Jetzt kann man den Generator manuell kurzschliessen, ohne blanke Kabel aneinander zu halten, auch wenn man das natürlich auf keinen Fall tun sollte – aus sicherheitstechnischer Sicht und so.

Schalter basteln

Erster Funktionstest: Anlasser EIN und… nichts tut sich. Also geht der Messmarothon noch mal von vorne los. Gestern war hier doch noch Strom drauf! Bestimmt! Starterbatterie, Hauptschalter, Sicherungen die wir noch gar nicht kannten… und auf einmal hat er es! Bei dem großen Hauptschalter des Generators im Motorraum haben sich die Schrauben, welche die Kabelschuhe an die Kontaktflächen pressen, im Schaltergehäuse gelockert. Wir waren gar nicht zu blöd zum messen, da war einfach ein Wackelkontakt drin! Und das Beste ist, das Kontrollpaneel ist gar nicht kaputt! Alles wieder gut!

Wir sind also frei, jederzeit weiterzusegeln, wenn der Wind passend ist und die Mannschaft wieder los will.

Coffs Harbour. Links über Pauls Ohr liegt die Pami.

Der Wind hat gedreht!

Der Wind hat gedreht! Morgen früh können wir los! Endlich, ich dachte schon, das wird nie was.

Die Sandbank mit Paul und Kayak

Als das Wetterfenster sich abzuzeichnen begann, haben wir sofort Aktion „Propeller putzen“ eingeleitet. Das ist hier nämlich nicht so schön wie in Polynesien und bedarf einer gewissen Planung: Bei passender Tiede und ausreichend Sonnenschein, sind wir mit JaJapami zur nahen Sandbank getuckert. Noch bei der Suche nach einem geeigneten Plätzchen, sind wir erst mal sanft auf Grund gelaufen. Man sieht ja nix in dieser trüben Brühe!

War zu Glück nicht schlimm und wir konnten einfach rückwärts wieder runter fahren. Also weiter im Text: vorsichtig in Position manövrieren, Anker fallen lassen und mit der Strömung langsam das Heck ins flache Wasser, Richtung Sandbank bringen. Da das Echolot vorne unter dem Rumpf ist, kann man die Tiefe am Heck nur mit der Besenstielmethode ermitteln. Bei 1,60 m haben wir angehalten, obwohl der Grund noch nicht zu sehen war. Schließlich war immer noch ablaufend Wasser.

Ich bin dann in voller Montur, sprich Shorty, Bleigurt und Handschuhen, vorsichtig ins Wasser gekrabbelt und nach kurzen Rundumblick sofort wieder raus. Hier kann ich ja ein Monster erst sehen, wenn es direkt vor meiner Brille vorbeischwimmt! Uuuaahh!

Erst nach gutem Zureden „Du bist doch schon nass, jetzt guck doch mal kurz nach dem Propeller!“, habe ich es fertig gebracht, mich kurz von der Badeleiter zu lösen und runter zu tauchen. Erst kam das Ruder in Sicht: wie mit Schlamm überzogen, aber nur eine Seepocke. Dann wurde die Schraube erkennbar. Herrje, total bewachsen mit Algen, vielen kleinen Seepocken und ein paar großen. Und das war nur steuerbord, wo es noch ganz gut lief. Der Backbordantrieb hatte soviel mehr Energie verbraucht als normal und musste demnach noch in viel schlimmeren Zustand sein.

Nach nochmaligem gutem Zureden und JD auf der Badeplattform sitzend, konnte ich mich auch noch zu dieser Inspektion durchringen. Aber nicht gerne. Echt nicht. Sah dann auch echt übel aus. Und natürlich gruselig. Das kann ich nicht! Da müssen wir jemanden für bezahlen!

Irgendwie ging es dann doch, denn die menschliche Psyche adaptiert ja doch recht schnell, auch bei fiesen Situationen. Am Ende war die ganze Familie im Wasser. JD hat alles geputzt, wo er mitt Nase aus dem Wasser drankam, die Jungs hatten Spass und ich konnte an beiden Seiten das Gröbste mit Spachtel und Handschuhen runterholen.

Normalerweise hätte mich das stolz und glücklich gemacht, diesmal war ich aber einfach nur fertig. Luftanhalten ist nunmal totale Trainingssache und ich war seit Monaten nicht tauchen.

Ende gut, alles gut und nachmittags lagen wir wieder entspannt in der Marina. Hoffentlich wird es das nächste Mal nicht ganz so unentspannt!

Ein Regenbogen in fast perfekter Symmetrie

Am Ende noch ein paar unkommentierte architektonische Eindrücke von den Broad Water waterways, wie wir sie immer bei den Einkaufstouren vom Dinghi aus sehen. Ist schon einen Blick wert, wie mancher hier sein Anwesen gestaltet und vor allem die Vielfalt der Stielrichtung!

Die Gold Coast

Jetzt ist der Januar doch tatsächlich schon vorbei und wir sind immer noch an der Gold Coast! Wir wollten doch längst in Sydney sein! Aber Segeln an Australiens Ostküste ist eine verzwickte Sache, erst recht in einem La Niña Jahr.

Der Australia Day hat uns ein tolles Feuerwerk spendiert!

Es wäre schön, wenn wir es wie Nemo machen könnten und einfach auf dem Rücken einer Schildkröte, mit dem ostaustralischen Strom, nach Sydney sausen würden! Ach nein, das waren ja Marlin und Dori, nicht Nemo… egal.

JD und ich sausen auf der Pami nach Sydney…

Nun ja, irgendwann wird sich Aeolos erbarmen und uns ein Wetterfenster schenken und dann gehts weiter. Bis dahin ist es hier nicht so schlecht, auch wenn es nicht das rechte Australien ist.

Hinter dem langen, weißen Traumstrand, der sich über viele Kilometer erstreckt, liegt das Broad Water, mit vielen, kleinen Kanälen, die um vollkommen umgekrempelte Mangroveninseln meandern. Die Inseln sind vollgestopft mit Villen in jeder architektonischen Stilrichtung, jede mit einem kleinen Anleger und einem mehr oder weniger großen Motorboot davor. Erinnert etwas an die Palmeninseln in Dubai.

Quelle: Google Maps

Hier, wo die vier Marinas nebeneinander liegen, ist das Broad Water wirklich broad und es ist der große Wasserspielplatz für alles, was Sprit verbrennt. Genau vor unserem Cockpit, schwimmt das Helipad, von dem, in Stoßzeiten im 5 Minuten Takt, die vier Hubschrauber starten und landen. 10-Minuten Rundflug für 100 $ – und leider ausgesprochen gerne gebucht! Was für ein Krach, und Resourcenverschwendung!

Daneben kann man Trips mit allem was schwimmt mieten: Jetski, Powerboat, Partysegler oder Luxusmotoryacht. Die High Society der Ostküste tummelt sich hier.

Zum Glück konnten wir uns mittlerweile an einen anderen Liegeplatz verholen. Hier ist es vergleichsweise ruhig und friedlich und der ständige Regen prasselt auch nicht mehr so direkt ins Cockpit!

Harris Farmer Market ist 20 Dinghiminuten entfernt und liegt in einer Mall mit Dinghidock und Restaurants – leckere Einkaufstouren!

Obwohl wir uns dieser Art Vergnügungen nicht ergeben, kommt keine Langeweile auf. Wie immer in neuen Landen, muss man etwas seine Garderobe anpassen. Und auch hier ist das nicht so einfach. Um an der Gold Coast normale Sandalen für Michel und einen Pulli für Paul zu kaufen, mussten wir erst mal rausfinden, dass es ein Shoppingcenter mit entsprechenden Sachen und Bootsanleger überhaupt gibt. Natürlich sind um uns rum jede Menge Läden, teuerste Boutiquen und auch Supermärkte, aber keine einfachen Kinderklamotten. Für wen auch? Letztlich waren wir nach 40 Minuten Dinghiritt, in einer wirklich super tollen Mall mit allem was man braucht. In den Shops von Pacific Fair fanden sich nicht nur die dringend benötigten Sandalen, sondern auch so nette Kleinigkeiten, die es in Papeete nicht, oder nur sehr teuer gab, wie z.B. Badezimmermülleimerchen.

Erholungszone für Besucher der Mall. Hier sehr luxuriös mit viel Wasser und Liegestühlen.

Ein anderer, auch sehr wichtiger Dinghiausflug, ging etwas nördlicher, zu einem Gebiet mit Baumärkten, Marine Shops und Elektrogeschäften. Das war nicht ganz so einfach, da sich nirgendwo in der Nähe ein öffentlicher Anleger finden ließ. Schließlich haben wir an einem Zaun festgemacht, der nahe genug am betonierten Ufer stand, sind raufgeklettert und quer übers Feld, Richtung Läden gestiefelt.

Heimweg nach einem langen Einkaufsbummel.

An dem Tag hat sich vor allem JD echt die Hacken abgelaufen! Vieles haben wir bekommen, aber die Gasverbindungen, für Ofen und Grill, die nötig wären um eine australische Flasche an unser europäisches System anzuschließen, die gabs auch im dritten Fachgeschäft nicht. So reihen wir uns in die Riege der Segler ein, die sich seufzend wünschen, dass solche Dinge weltweit genormt wären! Zoll, Zentimeter, rechtsdrehend, linksdrehend, Milchsäure oder Kupfer – es ist echt zum Mäuse melken. Wie gut, dass der Herd Induktion ist!

Hoffentlich kann ich im nächst Blog berichten, wie wir das gelöst haben.

Die nächste Baustelle war dann wieder für mich: Die Kuchenbude der Pami, also die PVC-Fenster, die man rings ums Cockpit anbringen kann, passte nicht mehr ganz, seit wir in Panama die zweite Lage Solarpaneele angebracht haben. Seit den Kanaren haben wir die großen, heckwärtigen Teile nicht mehr gebraucht und im Keller verstaut. Hier sind sie plötzlich wieder ganz wichtig geworden und so habe ich mich ein paar Tage lang an meine kleine Nähmaschine gesetzt und Lösungen genäht. Wen es interessiert: die Bernina 215, mit dünnem Segelgarn und Ledernadel, schafft zwei Lagen Sunbrella mit einer Lage PVC, ziemlich problemlos! Daumen hoch!

An drei Punkten musste der Edelstahl eingebettet werden.
Fertig!
Vorher ging nur ein Stückchen Reißverschluss noch zu.

Als Nächstes hat der Chartplotter am Steuerstand endgültig den Geist aufgegeben. Also haben wir schweren Herzens einen Neuen bestellt, was JD wieder Stunden gekostet hat. Daneben hat er noch die Dinghipumpe repariert und ich den Schwarzwassertank wieder frei bekommen. Wie gesagt, es wird uns nicht langweilig!

Was gerade richtig gut läuft, ist die Schule! Wir haben hier zwar leider noch keine Freunde gefunden, aber das Englisch macht trotzdem Fortschritte. Paul liest, mit seinem Papi zusammen, sein erstes, dickes, englisches Buch und kommt ganz gut voran!

Paul hat seine ersten englischen Bücher bekommen und freut sich wie ein Schneekönig! Michel dagegen, hat Superspass mit seinem Gummitaipan.
Wie gemalt, der Vollmond über Fisherman’s Wharf.
Vor allem Punkt 4 ist höchst bemerkenswert! 😂

Erste Eindrücke aus Brisbane

Nachdem wir einige Tage in der Rivergate Marina rumgelungert haben, wurde es Zeit sich zu bewegen. Jason, der Marina Manager war zwar furchtbar nett und hat uns mehrfach ins nächste Einkaufszentrum gefahren, aber ausser der Brauerei, die wir zugegebenermaßen öfter besucht haben, gab es fussläufig nichts für uns.

Ein Gartenschlauch mit unbegrenzt fließendem, sauberem und auch noch kostenlosem Wasser, ist zwar nach einer Ozeanüberquerung etwas ganz wunderbares, aber natürlich am Ende kein Grund zu bleiben. Den ursprünglichen Plan gleich gemütlich Richtung Süden, sprich Sydney, aufzubrechen, hat Zyklon Seth vereitelt. Er hat tagelang direkt vor Queensland’s Küsten rumgewütet und wir waren froh, dass wir so weit landeinwärts sicher festgemacht hatten. Außerdem hat es dauernd geregnet. Wäre schade um die Aussicht auf der schönen Strecke gewesen.

Taxi-Fähre in Brisbane

So haben wir dann an einem sonnigen Tag die Taxifähre, von denen es hier zahlreiche gibt, bestiegen und einen ersten Ausflug in die Innenstadt gemacht. Und es hat uns immerhin so gut gefallen, dass wir direkt beschlossen haben, uns für ein paar Tage mit der Pami hierhin zu verholen.

Wenn man möchte, kann man direkt vor den Hochhäusern des Zentrums ankern. Kein Problem. Allerdings gibt es kaum Möglichkeiten mit dem Dinghi irgendwo festzumachen. Da liegt der Hase im Pfeffer! Was nutzt der schönste Ankerplatz, wenn man nicht an Land kann? Ein zugänglicher Jetty, wie die kleinen Anleger hier heißen, ist aber direkt zwischen dem Botanischen Garten und der City – was will man mehr!

JaJapami auf dem Brisbane River

Wir liegen also jetzt sehr malerisch direkt im Zentrum neben dem ausgesprochen schönen Park. Ankern in einem Fluss und dann auch noch mit Gezeitenströmung, ist für uns was Neues, zumindest seit sehr vielen Jahren! Im Moment gucke ich mittags ins Grüne und abends auf die illuminierten Hochhäuser und die Brücke. Wie bestellt, das Panorama!

Der Ficus Benjamina sieht von Bord aus wie eine Weide!

Der Fluss ist leider trüb braun, aber schwimmen kann man hier sowieso nicht. Bullenhaie kommen wohl auch so weit landeinwärts noch vor! Dafür gibt es gleich neben dem Fluss die South Banks Parkanlage mit großer Wasserlandschaft, die von richtigem Schwimmbad bis knöcheltiefen Kleinkindvergnügen alles bietet. Kostenlos, für jeden zugänglich, mit viel Gastronomie drumrum — ein echter Familientraum!

Fließender Übergang von einem Gewässer zum nächsten.
Statt Tauben picken hier Ibisse die kalten Pommes vom Boden!

Brisbane gefällt uns sehr gut. Die Stadt hat die richtige Größe um einen nicht total zu überfordern und trotzdem alles zu bieten. Mich erinnert es sehr an Düsseldorf: Die Rheinuferpromenade, der Volksgarden, die Innenstadt und die Kö – alles da! Auch die Restaurants lassen kaum Wünsche offen. Wir waren schon deutsch, thailändisch, Sushi, italienisch und indisch Essen und waren immer sehr zufrieden. Die Weine sind wunderbar und die Biere vielfältig. Nur mit Woolworth, Aldi und Coles, den großen Supermärkten, werden wir noch nicht so richtig warm. Alles Frische ist sehr gut, aber der Rest… na ja. Und einen so tollen Lebensmittelladen, wie in der großen Mall in Carinsdale haben wir bisher nicht finden können.

Die Menschen sind nett und zeigen die selbe, bunte Mischung wie in jeder westlichen Großstadt. Natürlich mit einem höheren asiatischen Anteil. Ich bin überrascht, wie kalkweißhäutig hier viele sind! Dabei sieht man nie jemand in langen Hosen. Hier muss sehr viel Sonnencreme im Spiel sein, denn die Sonnenintensität ist echt der Hammer. Selbst wenn man aus Polynesien kommt!

Die Vegetation ist wunderbar, auch wenn ich bislang nur die domestizierte Variante gesehen habe. Dazwischen, statt Tauben, die skurrilen Ibisse, die nach kalten Pommes picken und Schwärme von schönen, weißen Kakadus, die in den Parkbäumen landen. Koalas, Kängurus, Spinnen und Schlangen haben wir auch schon gesehen. Allerdings nur ausgestopft… Denn wir waren in einem naturkundlichen Museum und in der Brickman Lego Ausstellung. Beides echt toll für unsere Familie!

Unglaubliche Lego-Kunstwerke!

Bald soll es weiter Richtung Süden gehen, bevor uns ein nächster Zyklon hier wieder für Tage festhält! Vorher gehen wir aber auf jeden Fall noch mal Essen und Einkaufen! 😉