Entlang Panamas Küste

In den letzten Tagen sind wir fast die gesamte Küste Panamas entlang geschippert.

 

Schön ist es hier. Heiß und feucht, wilder ursprünglicher Dschungel ohne ein Zeichen von Zivilisation über viele Meilen. Wir haben in einsamen Buchten, vor einer Insel, die nur von ein paar Indianern bewohnt wird, und in einem Fluss, dem Rio Chagres, geankert. Mit Tayrina an Bord, wurde uns das Besondere dieser Art zu reisen mal wieder so richtig bewusst!

 

Jetzt sind wir in Bocas del Toro angekommen. Die Region entwickelt sich gerade zu einem beliebten Urlaubsziel, ist aber weit entfernt von einer Touristenhochburg. Die Läden zeigen viel liebe zum Detail und die Cafebar in der ich gerade sitze, führt kein Plastik! Nicht mal Strohhalme – Daumen hoch!

Linton Bay, Panama

Hallo, wir liegen noch in Linton Bay Marina und lassen es langsam angehen. Hier ist eine nette Community, Kinder und Hunde zum Spielen und gutes Trinkwasser für umsonst – das heißt jeden Tag duschen 😁!

Tayrina kommt Sa hier hin und wir sind schon voller Vorfreude!

 

Linton ist ein kleines Inselchen direkt vor der Küste, auf dem ein paar Spidermonkeys ausgesetzt wurden. Ins Wasser gehen sie nicht und wir sind lieber auf Nummer sicher gegangen, damit keiner gebissen wird.

Oh wie schön ist Panama

Wir haben es geschafft! Mit der Ankunft in Panama haben wir den zweiten großen Abschnitt unserer Reise bewältigt! Der erste war sicherlich die große Reise bis zum und über den Atlantik.

Nun sind wir, nach gut fünf Monaten Inselwelt der kleinen und großen Antillen, wieder am Festland angekommen.

Eigentlich Zeit für ein Resümee – aber nicht mehr heute Abend 😉

Gestern sind wir in der Marina Linton Bay eingelaufen und heute waren wir schon wieder ganz aktiv – nach 3 Tagen und 10 Stunden auf See!

 

 

Großputz, denn bald kommen Gäste!

Kann man im Regen schwitzen? Ja, und wie!

 

Paul hat die ganzen Scheiben gemacht, aus eigenem Antrieb!! „Für wenn Tayrina kommt!“ hat er gesagt.

 

 

Mittagessenausflug mit dem Dinghi zu Hans. Mit Fledermäusen an der Decke.

 

Und dann haben wir noch Andy und Inna aus München kennen gelernt die seit 4 Jahren hier ihr Schiff haben. Sehr nett und interessant!

In der Sonnenuntergang nach Montego Bay, Jamaika

Von hier aus haben wir noch einen tollen Ausflug zum dem legendären Plantagenhaus Rose Hall gemacht.

Hier hat die weiße Witwe, mit ihrem schwarzen Liebhaber, drei Ehemänner umgebracht und ihre Sklaven gequält, bis sie selbst ermordet wurde und bis heute im Hause spukt. Uuuhhhuuu

Annies Schlafzimmer.

 

Johnny Cash, the ballad of Annie Palmer

https://youtu.be/YOSU5WMkOpo

Jamaika, Zeit für Gemischtes

Jamaika ist für uns weiße Segler ein Land der Gegensätze. Die Welt der Touristen, meist Amerikaner, ist fast hermetisch gegen den Rest abgeriegelt. Leider habe ich kein einziges Foto von Port Antonio, oder. gemacht – in dem Gewusel, mit den Kindern an der Hand, habe ich nicht dran gedacht, oder es war mir zu doof.

In. habe ich keinen Weißen außer uns gesehen. Die Städte an sich sind wirklich nicht schön. Aber sie vibrieren vor Leben. Alle paar Meter Obst und Ähnliches im Straßenverkäufer. Die Läden haben große Boxen in den Türen und beschallen die Straße mit Ragge. Es ist unglaublich voll und heiß, vor jedem Geldautomaten sind lange Schlangen (warum wissen wir nicht).

Daneben diese wunderschöne Dschungelnatur. Üppig wuchernde Vegetation in der Wärme, mit viel Regen und das grenzt überall an das warme, glasklare Meer mit weißen Sandstränden.

 

Frenchman’s Cove ist ein Juwel von Strand, wo ein kleiner Fluss, malerisch ins Meer meandert.