Bocas del Toro – für jeden Geschmack eine Insel

 

Drei Wochen mit Besuch aus der Heimat sind vergangen wie im Flug!

Jetzt sind wir wieder unter uns und müssen neben dem Vergnügen auch mal wieder was geschafft kriegen! Der Propeller vom Dinghimotor muss gewechselt werden, dem Segelsack vom Gennaker ist die viele Sonne nicht bekommen und er zerbröselt langsam, und dann noch der Schimmel, der sich im panamesischen Klima ganz prächtig überall ausbreitet. Egal ob Sofabezug, Schuhe oder Bollerwagen – was nicht ganz sauber ist und länger die Sonne nicht sieht, bekommt diesen zarten grauen Flaum und riecht wie der Schlamm zwischen den Mangroven.

Zum Glück haben wir herausgefunden warum die Waschmaschine nicht mehr funktionierte: Aus der Steckdose kommt hier zwar 240 Volt, aber mit 60 statt 50 Hertz Stromfrequenz, eben so wie in Amerika üblich. Und das mag sie nicht! Also immer schön vor dem Waschen den Landstrom abnabeln!

 

Natürlich genießen wir auch weiterhin Strand, Urwald und Poolbar – klar, aber wenn das Wetter so angenehm wolkig und weniger heiß ist wie heute, muss auch was geschafft werden.

 

Mit unseren Gästen haben wir die schönsten Fleckchen hier besucht.

 

Die Kakao-Plantage La Loma mitten im Dschungel war zum Beispiel ein echtes Highlight. Neben den Kakaobäumen und der Schokoladenherstellung, gab es auch Faultiere, Spinnen, Schmetterlinge und Urwaldflora von wunderschön, über lecker, bis bizarr zu bestaunen. Essen und Getränke aus eigener Herstellung in einer urgemütlichen Loggia aus schönstem Tropenholz, haben das ganze perfekt abgerundet.

 

Die Chitras, die hiesigen Minimoskitos, können einen hier, im wahrsten Sinne des Wortes, bis aufs Blut nerven. Ist es dann noch zu heiss für lange Ärmel und Hosen, schmeißt man am besten die Leinen los und tuckert gemütlich zum Star Fish Beach, oder zur Dolphin Bay. Wahlweise kann man dann Seesterne oder Delphine beobachten und ganz Chitra-frei vor Anker den Tag beschließen.

 

Auch wo man am besten Schnorcheln geht, lässt sich am Namen erkennen: Coral Cays! Mit unserer Crew auf Zeit, die auch schon so einige Unterwasserwelten gesehen hat, waren wir uns absolut einig: ein Juwel – ach was, eine ganze, funkelnde Schatztruhe, ist hier unter Wasser zu finden! Man muss diese fantastischen Farben und Lichtspiele auf den Korallen, Weichtieren und Fischen noch nicht einmal mit anderen Tauchern teilen. Nur gelegentlich kommt ein kleines Bötchen angetuckert, welches dann grade mal sechs Touristen über Bord gehen lässt. Wunderbar.

 

Zum Glück werden wir hier noch eine ganze Weile mit unserer Pami bleiben. Es gibt noch viel zu tun und noch mehr zu entdecken, auf dieser wunderschönen und noch von so angenehm wenig Touristen besuchten Inselwelt.

Entlang Panamas Küste

In den letzten Tagen sind wir fast die gesamte Küste Panamas entlang geschippert.

 

Schön ist es hier. Heiß und feucht, wilder ursprünglicher Dschungel ohne ein Zeichen von Zivilisation über viele Meilen. Wir haben in einsamen Buchten, vor einer Insel, die nur von ein paar Indianern bewohnt wird, und in einem Fluss, dem Rio Chagres, geankert. Mit Tayrina an Bord, wurde uns das Besondere dieser Art zu reisen mal wieder so richtig bewusst!

 

Jetzt sind wir in Bocas del Toro angekommen. Die Region entwickelt sich gerade zu einem beliebten Urlaubsziel, ist aber weit entfernt von einer Touristenhochburg. Die Läden zeigen viel liebe zum Detail und die Cafebar in der ich gerade sitze, führt kein Plastik! Nicht mal Strohhalme – Daumen hoch!

Linton Bay, Panama

Hallo, wir liegen noch in Linton Bay Marina und lassen es langsam angehen. Hier ist eine nette Community, Kinder und Hunde zum Spielen und gutes Trinkwasser für umsonst – das heißt jeden Tag duschen 😁!

Tayrina kommt Sa hier hin und wir sind schon voller Vorfreude!

 

Linton ist ein kleines Inselchen direkt vor der Küste, auf dem ein paar Spidermonkeys ausgesetzt wurden. Ins Wasser gehen sie nicht und wir sind lieber auf Nummer sicher gegangen, damit keiner gebissen wird.

Oh wie schön ist Panama

Wir haben es geschafft! Mit der Ankunft in Panama haben wir den zweiten großen Abschnitt unserer Reise bewältigt! Der erste war sicherlich die große Reise bis zum und über den Atlantik.

Nun sind wir, nach gut fünf Monaten Inselwelt der kleinen und großen Antillen, wieder am Festland angekommen.

Eigentlich Zeit für ein Resümee – aber nicht mehr heute Abend 😉

Gestern sind wir in der Marina Linton Bay eingelaufen und heute waren wir schon wieder ganz aktiv – nach 3 Tagen und 10 Stunden auf See!

 

 

Großputz, denn bald kommen Gäste!

Kann man im Regen schwitzen? Ja, und wie!

 

Paul hat die ganzen Scheiben gemacht, aus eigenem Antrieb!! „Für wenn Tayrina kommt!“ hat er gesagt.

 

 

Mittagessenausflug mit dem Dinghi zu Hans. Mit Fledermäusen an der Decke.

 

Und dann haben wir noch Andy und Inna aus München kennen gelernt die seit 4 Jahren hier ihr Schiff haben. Sehr nett und interessant!