Viel action in Bora Bora

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Die letzten zwei Tage waren echt anstrengend. Schaden am Rigg, personelle Veränderungen und ein Unfall. Trotzdem sind wir noch im Zeitplan und können bald los!

Die Australier sind gestern, spontan aber nicht unerwartet, doch noch von Bord gegangen. Sie haben einen günstigen Flug gefunden und weil ihnen die Zeit jetzt doch sehr drängte und wir sie nicht wirklich brauchen, war die Entscheidung schnell gefällt. Es ist gut so wie es ist.

Die Probleme mit dem Rigg dagegen sind echt ärgerlich! Der Rigger, der in Papeete noch mal alles überprüft hat, hat schlicht weg übersehen, dass der Mastroller, über den das Genakerfall läuft, zu klein für das neue Fall (Tau, Leine) war. (In Wirklichkeit ist es komplizierter, aber das erspare ich Euch.) Die Männer haben auf jeden Fall Vorgestern Stunden lang oben und unten am Mast gearbeitet und schließlich einen neuen Roller in Papeete bestellt. Der ist auch schon auf Bora angekommen und kann später von uns abgeholt und eingebaut werden.

Mit so einer Aktion haben wir hier eigentlich nicht mehr gerechnet. Wie gut, dass wir durch den langen Schlag nach Bora noch mal alle Segel und Systeme testen konnten und hier genügend Zeit für so eine Reparatur haben!

Und dann hatte Paul, der Unglückswurm, noch einen kleinen Unfall. Beim abendlichen Toben hat er eine offene Decksluke übersehen, ist mit einem Bein versunken und aufs Kinn geknallt. Zum Glück sind die Zähne heil geblieben und die Löcher in der Lippe sind schon halb verheilt. Nicht schön, man man man.

Heute ist dagegen ein wunderbar ruhiger Tag im Paradies. Alle Nerven, Lippen und Gemüter können sich erholen. Es wird gemütlich ein bisschen geputzt, gekocht und viel schwimmen gegangen. Nach vier Tagen hartnäckigem Unterwassergeschabe, ist es mir gelungen den Backbord Propeller wieder so sauber zu bekommen, dass er sich wieder vollständig falten kann. Das macht glücklich!

2 Kommentare zu „Viel action in Bora Bora

  1. Moin vom Wasser,
    herzliche Grüße in die Südsee von Familie Bickelmann in Hamburg und Prof. Rainer Köster aus Düsseldorf. Wir wünschen Euch weiterhin alles Gute. Passt auf die Luken auf ! Wie sehen Eure Pläne aus ? Wollt Ihr irgendwann in Ausstralien bleiben oder zieht es Euch doch wieder in die alte Heimat ? Oder wisst Ihr es noch gar nicht ?
    Tschüüüüüüß
    Rolf und Gerhild und Rainer

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