Pläne und The Big Microplastic Survey

Während es in Deutschland endlich wärmer wird, wird es hier endlich kühler! 28 Grad und eine laue Briese – heute ist wirklich Traumwetter!

Ansonsten war dieser Sonntag bisher ganz normal. Brotbacken, Wäsche waschen, zum Markt für Obst und Gemüse und zwei Stunden im Motorraum die Wasserpumpe reparieren, damit es auf der Pami (im wahrsten Sinne des Wortes) wieder läuft. Ausnahmsweise mal nicht in der Mittagshitze, wie schön. Blöderweise sind in dem Wasser, das jetzt aus dem Hahn kommt, lauter winzige, hellbraune Schwebteilchen. Was ist das denn jetzt schon wieder? Algen oder Rost, die sich durch die Aktion irgendwo gelöst haben? Man man man. Am besten schicken wir die Jungs gleich mal ausgiebig zum Duschen. Davon wird dann hoffentlich beides sauber, die Kinder und die Leitungen und wir haben das teure Wasser nicht ins Hafenbecken laufen lassen…

Irgendwas muss doch passen! Sonst haben wir bis Montag kein Wasser auf der Pami!

Wie es mit der Reise der Pami weitergeht, wollt ihr gerne wissen? Nun, das wissen wir selber noch nicht so genau. „Sailing plans are written in the sand at low tide.” Wie war.

Dieses Jahr noch, über Fidji, nach Australien. Das wäre was. Blöd ist nur, dass Australien die Grenzen immer noch geschlossen, und Fidji sich gerade eine kleine Covidwelle aus Indien eingefangen hat. Außerdem sind die ganzen, kleinen Inseln dazwischen, wie Samoa und Vanuatu, auch zu. Es wäre nicht nur schade, das zu verpassen, sondern würde die Reise auch ungleich viel anstrengender machen. Zwei kleine Ozeanüberquerungen, statt entspanntes Inselhopping. Das Wort „blöd“ habe ich schon verwendet, oder?

Wir wollen auf jeden Fall weiter, man muss uns nur lassen!

Letztes Wochenende gab es mal nichts zu reparieren und wir haben einen Ausflug zum Strand gemacht. Xavier, unser Freund von hier, ist gerade Strohwitwer und hat ein neues Auto. Da lag die Idee nahe, dass diesmal er fährt, und nicht die dicke Pami. Vor allem das Einparken ist so deutlich einfacher!

Am Strand konnte ich dann endlich meine Mikroplastik-Studie machen, von der ich schon vor zwei Wochen gehört hatten. Die Uni South Hampton und Just One Ocean, freuen sich über Jeden, der Sandproben sammeln und auswerten kann und Ihnen dann die Ergebnisse schickt. Ein halbes Stündchen habe ich glücklich, für einen guten Zweck, im Sand gewühlt und meine Proben gewaschen wie ein Goldschürfer, um sie dann zu Hause auszuwerten.

Das Ergebnis fand ich bemerkenswert! Nur ein einziges Plastikteilchen zwischen 1 und 25 mm in der ganzen Probe! Ein wirklich sehr sauberer Strand! Wir sind gespannt, ob es weiter östlich von hier, wo die Strömung mehr reinsteht, anders aussieht und werden das bei nächster Gelegenheit überprüfen!

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