Auf nach Neuseeland!

Nein, wir Segeln nicht kurzentschlossen, noch kurz vor der Zyklonsaison, nach Neuseeland. Obwohl das durchaus möglich wäre. Wir fliegen! Am Samstag geht es los und vier Wochen später sind wir wieder da, um rechtzeitig vor möglichen widrigen Winden, auf die sicheren Marquesas zu flitzen.

Buckelwal achterraus!

Dank einer glücklichen Fügung, muss Geri (unsere Pazifikcrew) zur gleichen Zeit auf Tahiti sein, in der wir weg sind. Natürlich wohnt er auf der Pami und kann hier alles in Schuss halten: eine perfekte win-win-Situation.

Geri haben wir auch unseren letzten Gast zu verdanken. Sein Kollege auf der Perlenfarm, der Berliner Momo, ist vor zehn Tagen am Flughafen Tahiti gestrandet; Flug-nach-Deutschland Probleme. Als er Geri von seiner misslichen Lage berichtet hat, ist dem sofort die Pami eingefallen. Wir lagen praktischerweise nicht weit vom Flughafen vor Anker und zwei Telefonate und zwei Stunden später, hatten unsere Jungs mal wieder jemand zum draufrumtoben und Momo eine kostenlose Bleibe mit Familienanschluss. Sehr schön.

Nach drei netten Tagen hat JD ihn zum Flughafen gebracht und nur vier Tage später kam schon Geri zu uns. Langweilig ist es hier wahrlich nicht.

Die Ernte von Momos und Geris Arbeit

Inzwischen sind wir gut vertäut in der Marina, und die Reisetaschen sind auch schon gepackt. In NZ ist Frühling, dass heißt, das wir alle warmen Sachen zusammensuchen und entstauben mussten. Die Jungs sind seid Deutschland letztes Jahr so gewachsen, dass Michel Pauls Jeans tragen kann und ich mit Paul, bei Affenhitze, lange Hosen kaufen musste.

In der Sonne kann es zwar verflixt heiß werden, aber für unsere neuen Solarpaneele ist es natürlich perfekt. Wir konnten, am Anker, unseren gesamten Energiebedarf, inclusive kochen, waschen, Kaffeemaschine etc. mit Solarstrom decken! Kein Bedarf mehr für den stinkenden Generator, selbst als wir vom Flughafen zur Marina motort sind! Das ist fantastisch! Die Pami ist jetzt wirklich ein grünes Boot, das, bei genügend Sonne, ohne einen Tropfen Diesel auskommt. Der Käpt’n ist zurecht stolz auf sein Werk.

Mittlerweile ist es Nachmittag. Alle wichtigen Dinge sind erledigt und als schönes Revival unserer Pazifiküberquerung, baut Geri gerade mit den Jungs das Siedler-Spiel auf, das sie zusammen auf dem Ozean gebastelt haben. Fehlt nur noch ein lecker Bierchen, oder?

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