Vor- und Rückblick und ein dickes Dankeschön! Aus San José, Costa Rica

Zwei sehr intensive Monate in der alten Heimat sind zu Ende.

In San Jose machen wir einen kleinen Zwischenstopp, bevor es morgen, über Land, weiter geht zur Pami. Natürlich müssen wir die letzten Meter mit der Fähre zurücklegen, denn JaJapami liegt immer noch an einer Insel, aber das ist alles schon organisiert.

Bevor ich irgendetwas anderes schreibe, ist erst einmal ein dickes Dankeschön fällig! Danke an alle bei denen wir wohnen durften! Danke fürs chauffieren und Auto leihen, für Eure Gesellschaft und die Anteilnahme, den ganzen Kaffee und überhaupt, dass Ihr da seid. Wenn wir eins gelernt haben im letzten Jahr, dann das Freundschaft und Familie mit das größte Gut ist!

Trotzdem sind wir gestern gerne losgeflogen! Voller Vorfreude auf unser schwimmendes Zuhause und die Fortsetzung unserer Reise. Natürlich wollen alle wissen wie es jetzt weitergeht: Bis Ende November ist noch Hurrikan Saison in der Karibik. Wir bleiben also im Süden, in Panama, wo wir sicher sind, bis es dann wieder nördlich gehen kann. Belize, Mexiko, Kuba stehen auf dem Programm. Und dann, im späten Frühjahr, der Panamakanal und der Pazifik!

Rückblickend waren die ersten Monate wirklich mega anstrengend und aufregend. Bis all die kleinen und großen Katastrophen bewältigt waren, hatten wir schon den nördlichen Antillenbogen erreicht! Jetzt könnte ich natürlich ein Fass aufmachen: die Nachbesserungen am Antrieb, die kaputte Ruderanlage mitten auf dem Atlantik, überhaupt die Atlantiküberquerung,  JDs schlimme Beinverletzung und die OP, die Hundewürmer in den Kinderfüssen und daneben natürlich noch der ganz normale Wahnsinn, den so ein Seglerleben mit sich bringt. Mache ich aber nicht. Denn es war trotzdem die richtige Entscheidung und eine wunderbare Zeit. Wir haben soviel entdeckt und gesehen und so wunderbare und interessante Menschen kennengelernt, dass man unmöglich alles aufschreiben kann!

Wie die Kinder es fanden und ob sie zurück wollten, sind wir oft gefragt worden. Nun, Michel ist überall da glücklich wo seine Eltern und sein Bruder ist. Paul wäre sicherlich viel lieber zurückgeflogen, wenn er noch ein paar Freunde hätte mitnehmen können – die kleinen und die großen. Aber auch er freut sich auf sein Zuhause, die JaJapami.

Jetzt bleibt uns noch die Suche nach einem netten Restaurant für das frühe Abendessen und dann können wir uns dem Jetlag ergeben. Morgen früh um sechs Uhr geht das Shuttle zur Pami.

E.T. nach Hause…!

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