Antigua, ein Traum in türkis und weiß. Oder: Marina ohne Wasser aber mit Fußballrasen und super Supermarkt.

Freitag, 2. März:

⚓️ Leinen los im Morgengrauen ⚓️

Es geht nach Pidgeon Island, Guadeloupe.

 

Samstag:

⚓️Leinen los ⚓️

Nachdem diese Vollpfosten von der Tauchbasis, gestern Nachmittag fast unser Dinghi geschrottet haben und auch der Regen uns wieder eingeholt hat, hauen wir spontan nach Norden ab.

 

Sonntag:

⚓️ Anker auf! ⚓️

Das letzte Dorf in Frankreich hat uns noch einen schönen Tag beschert: LUNA BAY lag schon da und ist gerade mit uns nach Antigua aufgebrochen. GABIAN kam nachmittags und noch bevor deren Anker unten war ist der 10 jährige Baxter über die Reling gehüpft und zu uns geschwommen. Sein kleiner Bruder kam 5 min später mit dem Kayak. Boat Kids sind echt cool. 😃

 

Einlaufen, Einklarieren und Festmachen in der Marina Jolly Habour auf Antigua, hat uns einen halben Tag gekostet!

 

Für mich wurde es zwischendurch auch ganz schön spannend!

Jolly Habour ist weit verzweigt wie ein Palmwedel. Der Zoll ist irgendwo hinten links uns machte um 15.30 Uhr zu. Um 15 Uhr haben wir in einem kleinen Seitenarm davor den Anker auf nur zwei Meter Tiefe fallen lassen und JD ist mit dem Dinghi zum Zoll gesaust. Unser Schiff wirkte verdammt groß in dem kleinen Hafenkanal und als klar war, dass der Anker überhaupt nicht hielt, habe ich gaaanz vorsichtig angefangen rum zu manövrieren. Die Ankunft eines russisch bemannten Charterkats, mit völlig desinteressierter Crew, hat die Sache auch nich besser gemacht.

Paul war übrigens zum ersten Mal richtig verständig in dieser Situation! Ich habe ihm erklärt, dass ich den Steuerstand auf keinen Fall verlassen kann und er dem hungrigen Michel etwas zu essen machen muss. Hat er mit Bravour gemeistert! 😎

Ich habe mich auch nicht zu schlecht geschlagen und den Anker alleine noch mal neu verlegt – und dann hielt er auch. Gottseidank.

Eine Stunde später lagen wir sicher und gemütlich in der Marina vertäut.

 

Montag:

Die Marina auf Antigua hat seit Wochen kein Wasser – was wir vorher natürlich nicht wussten – unser Tank ist leer, produzieren können wir auch keins mit dem dreckigen Hafenwasser voller Seegras, also laufe ich, wie alle hier, mit Kanistern zur Dusche 🙄😂.

Ansonsten haben wir es hier aber sehr nett!

 

 

Hinter der Restaurantmeile ist eine riesige Rasenfläche. Während JD noch einen Großeinkauf in diesem überraschend exzellent bestückten Supermarkt tätigt, spielen wir Fußball und Softtennis. Nach 20 Minuten sind es vier, später sechs kleine Jungs. Total süß!!!

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