Von Dominica über Guadeloupe nach Antigua

Ich bin ein bisschen zurück in meiner Berichterstattung!

Das Netzteil von unserem Server hat den Geist aufgegeben (wie so viele unserer Elektrogeräte), daher komme ich an die Fotos, die ich nicht mit dem IPhone gemacht habe, zur Zeit nicht ran. Ohne, zum Beispiel, die Bilder von unserem Ausflug auf dem Indian River in Dominica, ist ein Blog hiervon aber nur halb so schön und muss daher nachgeliefert werden!

 

Von Dominica ging es zu den Iles des Saintes, einer Inselgruppe im Süden von Guadeloupe. Nach dem zerstörten Dominica ein wahrer Augenschmaus. Das Dorf hat eine kleine Flaniermeile mit Restaurants, Cafés und ein paar französischen Boutiquen. Man kann direkt davor an einer Boje festmachen oder in einer Bucht um die Ecke, wo es etwas ruhiger ist. Wir sind nachmittags angekommen, haben die erste genommen und sind mit dem Dinghi an Land. Ein kleines, feines, sehr buntes Restaurant mit Spielzeugkiste, war für einen Sundowner und Dinner ganz wunderbar!

 

Auch hier schien es geraten, das Dinghi mit seinem Heckanker davor zu bewahren, bei jeder Welle vor den kleinen Pier zu bumsen. Das ist jedes Mal ein ganz schönes Hickhack und endet auch gerne mit gequetschten Fingern und lautem Fluchen!

Nötig ist das in letzter Zeit so oft, weil auch die Dinghi Docks hier nicht für die derzeit vorherrschende Wetterlage gemacht sind! Der ungewöhnliche Westwind verursacht überall Schwell, der voll in die Buchten reinsteht, die sonst ganz geschützt und ruhig sind.

 

So auch an diesem Ankerplatz. Es wurde eine sehr unruhige und schaukelige Nacht, die uns zu einem Aufbruch noch vor dem Frühstück veranlasst hat!

Das hatte auch sein Gutes! Die 10 Bojen in der kleineren Bucht um die Ecke (von denen wir dank der frühen Stunde, die einzig freie erwischt haben) liegen genau über einem wunderbaren Schnorchelgrund. Paul und ich hatten eine tolle Zeit im Wasser, bei der wir durch ganze Schwärme von Kalmaren getaucht sind!

Später ist JD noch mal ins Dorf gebraust. Zum Einkaufen, und natürlich muss man auch die Bojen bezahlen. Wir wollten derweil an den kleinen Strand neben der Pami.

Der Versuch, uns dort mit dem Dinghi abzusetzen, war ganz schön abenteuerlich! Der kleine Steg lag halb zerstört auf Felsigem Grund, mehrere Minibojen hatten meterlanges, altes Tauwerk um sich, das nur darauf wartete sich um unsere Schraube zu wickeln und die Wellen hätten uns gerne an Land geworfen. Nun ja, wir haben es trocken an den Strand geschafft – nur um dann gleich ins Wasser zu hüpfen…

 

Auf dem Weg nach Norden haben wir noch zwei Nächte in zwei Buchten Guadeloupes verbracht und dann, bei günstigem Wind, den längeren Schlag nach Antigua gemacht.

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