Wie Daniel von Bord ging und wir Liesbeth fanden

10. November. Die Pami ist heute durch die nördlichen Kap Verden gesaust, wie ein Rennpferd dem man die Zügel gelockert hat. Toller Segeltag! Von Sao Vincente nach Sao Nicolau, wo wir momentan, direkt voraus schon 9 Schiffe der Odyssee liegen sehen können.

 

Gestern hat uns Daniel (schnief) verlassen – auf leicht abenteuerlichem Weg!

Wir haben in der Bucht vor dem Flughafen geankert und er hätte eigentlich schwimmen und laufen können, so nah war es.

Dummerweise können Koffer aber weder das eine, noch das andere, und mit unserem Dinghi konnten wir nicht trocken und heil durch die Brandungswelle am Strand! Was also tun?

Letztlich sind sie einfach losgefahren. Im Notfall hätte er vielleicht im Hüfthohen Wasser, mit dem Koffer über Kopf aussteigen und sich an Land kämpfen können. Ich war dann aber doch sehr erleichtert, als ich durchs Fernglas ein Rendezvous mit einem kleinen Fischerboot beobachten konnte, welches ihm dann eine trockene Abreise beschert hat!

Es war nicht das gleiche Boot, wie dass, welches zufällig unser Abendessen gebracht hat – aber fast! Im letzten Eintrag ist das Foto zu sehen.

Nachdem die Lady Jane zu uns gestoßen war, haben wir uns alle gemeinsam, auf der Pami, diesen köstlichen Madrigall schmecken lassen!

 

Und wer ist nun Liesbeth?

Wir hätten ja gerne, neben Clemens, noch einen vierten Erwachsenen für die Atlantikquerung an Bord. Seit den Kanaren habe ich mich an den schwarzen Brettern der Marinas und im Internet umgesehen. Tatsächlich kommen auch immer wieder Segeltramper bei uns vorbei! Die Englischen Mädels hätten wir vielleicht als Nannies genommen, aber das Pärchen mit Hund ohne Blauwassererfahrung? Nee.

Hier in Mindelo war nun ein interessanter Aushang: Holländische, erfahrene Seglerin in unserem Alter. Sie war mit einem anderen Familienboot von den Kanaren hier runtergekommen.

Direkt morgens, nach meiner E-Mail war sie zum beschnuppern an Bord und nach 30 Min ist Sie losgesaust, hat ihre Sachen geholt und ist für zwei Probetage mit uns gesegelt.

Sie spricht auch noch passabel deutsch (die Kinder!) und ist total nett. Wir haben uns also Alle sehr gefreut, als sie am Ende der zwei Tage zugesagt hat.

Bis zum 19. November wird die Familie noch für sich sein – die Abwechslung ist perfekt für uns!😎

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