Auf vertrauten Pfaden in Santa Cruz de Tenerife

Paul bei Auslaufen: „Kommt mir so vor, wir hatten die Marina schon mal besiedelt!“

Um 15 Uhr sind wir Rubicon, Lanzarote ausgelaufen. Nach kabbeliger See aber gutem Wind hieß es um 8.40 Uhr am nächsten Morgen: Land in Sicht! Wir hätten gerne vor einem netten Strand geankert, aber Grund und Wassertiefe ließen das nicht zu.

Klar können wir unseren Anker auf 15 m schmeißen, wir haben ja 100 m Kette an Bord, aber wenn der Grund aus großen Felsbrocken besteht, könnte er sich verhaken und verkanten. So tief kann ich natürlich nicht tauchen um eine „Ankerrettungsleine“ anzubringen und bei dem Gedanken einen Taucher organisieren und bezahlen zu müssen haben wir lieber abgedreht und sind in die große Marina St Cruz de Teneriffa eingelaufen.

Die Lady Jane , die wir ja in Rubicon schon kennengelernt haben, ist am selben Tag wie wir nach Teneriffa aufgebrochen. Es ist ganz nett, wenn man bei so einer langen Überfahrt seiner Nähe ein bekanntes Schiff weiß! Sie haben zwei Stunden nach uns in St. Cruz festgemacht und sind dann gleich für einen Manöverschluck rübergekommen.

Teneriffa kennen wir ja schon ganz gut. Als ich mit Michel schwanger war, sind wir zwei Wochen über diese wunderschöne Insel gekrust. Fußläufig vom Hafen ist gleich die Stadt mit tollen Parks, Läden und Restaurants. Besonders ein Park mit kleinem Café und vielen Kindern hat es uns sehr angetan und während Paul und Michel mit geliehenen Fahrädern und ihren Besitzern rumgesaust sind, hatten wir ein paar Mußestunden mit leckerem Bier.

Zwei Tage und Nächte sind wir geblieben. Einen müden nach der Nachtfahrt und einen munteren mit Besuch im Naturkundemuseum. Das war für uns alle toll! Michel hat die lebensechten Nachbildungen von Delphinen, Schildkröten, Rochen etc. geliebt, JD war von der Entwicklungsgeschichte der Inseln angetan, ich wollte mich von der riesigen Insekten und besonders Schmetterlingssammlung nicht trennen und Paul war völlig fasziniert von den Mumien, die dort ausgestellt waren.

Am 11. September hieß es dann „Leinen los!“ und auf Richtung Süden wo wir unseren ersten richtigen Besuch erwarten würden!

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