The Rock, der Felsen von Gibraltar

Wir bereiten uns auf einen neuen Abschnitt vor! Morgen wollen wir zu den Kanaren aufbrechen. Wind und Welle stehen so günstig, dass wir uns entschlossen haben auch ohne weitere Mitsegler aufzubrechen.

Für heute stehen dann also Einkaufen, ALLE Schrauben noch mal anziehen und einen letzten Blog von Europas Festland aus hochladen auf dem Programm.

Hier in Gibraltar haben wir auch alles Interessante gesehen: wir waren in einer beeindruckenden Tropfsteinhöhle, in der schon Neandertaler Schutz gesucht haben. Wir haben die von den Mauren im 14. Jhd nach Christus errichtete Bastion besichtigt. Und, am tollsten für die Jungs, wir haben mit den Makaken geschäkert, die auf dem „upper Rock“ leben. Überhaupt hat mich „the Rock“ hier am meisten beeindruckt!

Mir war vorher nicht klar, dass dieser kleine, europäische Appendix zum größten Teil aus einem, nur an der Basis besiedeltem Felsen besteht. Das Land ringsum ist platt, aber auf dem Weg durch die Straße von Gibraltar habe ich solche Felsen drüben in Marokko gesehen. Es scheint so, als hätte Herkules kurz ausgeholt und diesen einen Brocken von Afrika nach Europa geworfen. Vermutlich um hier mehr Schatten zu haben! Das hat auch super geklappt, denn the Rock produziert Wolken die bis zum frühen Nachmittag hier überall für Schatten sorgen. Dann hat sich die Sonne meistens durchgebrannt und es wird glühend heiß.

Den ersten Blick auf den Felsen hatte ich im Abendlicht beim Einlaufen. Einige kurze, wunderschöne Minuten mit den Kindern auf der Flybridgh waren mir vergönnt. Viele Delphine rings um uns in der riesigen Bucht und überall interessante Tanker und Containertransporter haben auch die Minimatrosen begeistert. Dann bricht plötzlich wieder Stress aus an Bord. In Gibraltar gibt es keinen Liegeplatz für uns! Und wir müssen doch hier, an diesem britischen und steuerfreien Außenposten der EU unser Schiff offiziell übernehmen! Nun gut, das muss halt bis morgen warten. Jetzt sind wir geschafft von der langen Überfahrt und wollen nur noch irgendwo festmachen und ausruhen. Also 5 Minuten weiter motort, über die Grenze (was in diesem Fall heißt: die Verlängerung der Landebahn des Flughafens zu kreuzen) nach Spanien und dort dürfen wir einfach längsseits an den Wartepier.

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